Weiden in der Oberpfalz
14.01.2019 - 10:57 Uhr

Turnier zum Gedenken

Eine Premiere für die Eisstockschützen im Kreis. Beim Gedächtnisturnier ehren die Sportler den verstorbenen Josef Sulak.

Wettbewerbsleiter Klaus Horn (hinten rechts) und Schiedsrichter Ingo Hannes (hinten links) ermöglichen den Turnierteilnehmern ein optimal organisiertes Turnier. Erster Gewinner des Wanderpokals ist der SV Mühlhausen. Bild: R. Kreuzer
Wettbewerbsleiter Klaus Horn (hinten rechts) und Schiedsrichter Ingo Hannes (hinten links) ermöglichen den Turnierteilnehmern ein optimal organisiertes Turnier. Erster Gewinner des Wanderpokals ist der SV Mühlhausen.

Die Eisstockvereine im Kreis 601 Nördliche Oberpfalz haben ihm viel zu verdanken: Anlässlich des Todes von Josef Sulak im Juni 2018 wurde das Josef-Sulak-Gedächtnisturnier ins Leben gerufen. Sulak hatte sich bis zuletzt als stellvertretender Kreisobmann für den Eisstocksport in der Nördlichen Oberpfalz sehr stark engagiert. Ob als Schiedsrichter bei Stockturnieren oder bei der oft aufwendigen Organisation von Spieltagen in der Hans-Schröpf-Arena in Weiden - auf ihn war als unermüdlicher Mitarbeiter immer Verlass. Im Eisstockbezirk VI Oberpfalz hatte er auch das Amt des Kassenrevisors inne. Ebenso war er noch der zweite Vorsitzende beim EC Gambrinus Weiden.

Am Sonntag trafen sich im Weidener Eisstadion 26 Eisstockmannschaften, um den Josef-Sulak-Gedächtnispokal zu ersten Mal auszuspielen. Bei sehr guten Eisbedingungen wurden in zwei Gruppen zu jeweils 13 Teams zwei Gruppenerste ermittelt, die im Endspiel gegeneinander um die begehrte Trophäe antraten.

Diesen Wanderpokal konnte der SV Mühlhausen (Gruppe Rot) gegen den TSV Friedenfels (Gruppe Schwarz) im Endspiel mit 12:5 für sich entscheiden. Weitere Pokale gab es auch für die Platzierungen zwei bis fünf. Auf den weiteren Rängen folgten in der Gruppe Schwarz ESV Nürnberg Rbf, ESC Stuttgart-Vaihingen, FC Kaltenbrunn und FSV Steinsberg sowie in der Gruppe Rot TSV Deuerling, SV Adlhausen, SSV Rossbach/Wald und SV Zeitlarn.

Schiedsrichter Ingo Hannes hatte mit der Leitung der fair aber dennoch sehr ehrgeizig geführten Partien keine Schwierigkeiten. Bei der anschließenden Siegerehrung durch Wettbewerbsleiter Klaus Horn lobten die Sportler die Organisation des Turniers mit der gleichzeitigen Zusage, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen.

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