Zum ehrenden Gedenken an die Opfer beider Weltkriege, der Vertreibung und Gewaltherrschaft beging die Stadt Weiden am Sonntag den Volkstrauertag mit einer Gedenkfeier in der Konrad-Adenauer-Anlage. Unter den Klängen der Stadtkapelle zogen vom Neuen Rathaus aus OB Kurt Seggewiß, Stadträte, Abordnungen der Bundeswehr, der Vereine und Verbände zum Kriegerdenkmal.
Seggewiß sagte dort, dass er diesen Feiertag schwierig empfinde. Schwierig, weil 100 Jahre nach dem Ersten und 73 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg Zeitzeugen weniger werden oder ganz fehlen. "Da schweigen Stimmen, die aus erster Hand über die Gräuel und Grausamkeiten des Krieges berichten und mit Leidenschaft dafür einstehen, dass es in Deutschland und weltweit keine Alternative zu Frieden gibt."
Vertreter der Krieger- und Soldatenvereine sowie der OB mit dem Stellvertretenden Kommandeur des Artilleriebataillons 131, Oberstleutnant Frank Bergemann, legten Kränze am Ehrenmal nieder. Die von vielen Bürgern verfolgte Trauerfeier gestalteten der "ChorDiSono" sowie Sophie-Scholl-Realschülerinnen mit.
















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.