Mit Geld aus dem Bayerischen Städtebauförderprprogramm 2020 sollen unter anderem kommunale Projekte der Innenstadtentwicklung unterstützt werden. Das sind in Weiden Einzelvorhaben wie die Seltmann-Villa. Schon seit längerem werde hier an einem Konzept gearbeitet und in den verschiedensten politischen Gremien diskutiert. Von Wirtschaftstreff, Kleinkunstbühne bis Tagespflege reichen die Ideen.
"Wir befinden uns im Moment in groben Vorabstimmungen und in der Konzeptfindung", sagte Seidel auf Anfrage von Oberpfalz-Medien. Die Stadt sei interessiert, die Fläche zu aktivieren, und auch die Regierung der Oberpfalz stehe Gewehr bei Fuß, hier etwas zu entwickeln. Immer im Konsens mit dem Eigentümer. Um das Projekt voranzubringen würden alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft. "So sind wir zum Beispiel auch mit dem Amt für Denkmalpflege im Gespräch", sagt der Baudezernent.
Verschiedene Projekte stehen in Neunkirchen an, das lebenswerter gestaltet werden soll. Hier hat die Dorfgemeinschaft sogar einen Verein gegründet. Auftaktveranstaltung für eine erste Bestandsaufnahmewar im Februar mit den beauftragten Planungsbüros u|m|s Stadtstrategien (leipzig) und Rösch Architektur (Gebenbach).
"Auch ein städtebauliches Konzept wurde in Auftrag gegeben", sagte Baudezernent Seidel. Kosten: rund 40 000 Euro. Im April sollte unter Beteiligung der Bürger mit der "Zukunftswerkstatt" begonnen werden. Dann kam Corona. "Nun müssen wir uns neu aufstellen und mit den Planern besprechen, wie es weitergeht. Nächste Woche soll es wieder Gespräche geben." Seidel freut es, dass die Dorfgemeinschaft nachwievor engagiert dabei sei. "Wir müssen die Bürger aktiv einbinden."
Neben Weiden erhalten auch zwölf Gemeinden im Landkreis Neustadt/WN Städtebaufördermittel. Insgesamt sind es rund 1,6 Millionen Euro, wie es in einer Pressemitteilung von CSU-Landtagsabgeordneten Stephan Oetzinger heißt.















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