Die meisten Soldaten und zivilen Mitarbeiter des Weidener Artilleriebataillons 131 verbringen die Weihnachtstage bei ihren Familien. Jedoch gibt es einige Soldaten, die auch in dieser Zeit ihren Dienst tun. So muss beispielsweise die Kaserne rund um die Uhr bewacht werden. Kommandeur Oberstleutnant Sven Zickmantel besuchte am 24. Dezember alle im Dienst befindlichen Soldaten und überreichte jedem ein kleines Präsent. Das teilte das Bataillon mit. „Auch die unbequemeren Dienste gehören zum soldatischen Alltag“, sagte Zickmantel. „Des Weiteren haben wir auch 11 Kameraden, die heuer Weihnachten und Neujahr im Ausland, nämlich in Litauen, verbringen.“
Viele Weidener Soldaten leisten derzeit Amtshilfe. Daher führte die Reise den Kommandeur am Heiligabend noch in die Gesundheitsämter Fürth und Neustadt/WN. Die Soldaten dort unterstützen die Mitarbeiter bei der Nachverfolgung von Infektionsketten. Zickmantel dankte für den Einsatz.
Weitere 17 Soldaten unterstützen derzeit im Klinikum Weiden und Tirschenreuth sowie in einem Seniorenheim in Rehau das Pflegepersonal. Aus Infektionsschutzgründen konnte Zickmantel diese Soldaten nicht persönlich besuchen.
Seit 27. Dezember werden weitere 30 Soldaten im Rahmen von Amtshilfeleistung eingesetzt. Der Auftrag führt sie nach Berlin, wo sie in Impfzentren Amtshilfe leisten werden. Voraussichtlich bis Ende Januar unterstützen die Weidener Soldaten die Kräfte vor Ort.



















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