25.11.2020 - 17:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Weidener "Bachelorette"-Kandidat Daniel Bayer nach TV-Aus: "Die Reaktionen der Zuschauer sind unglaublich!"

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Mit der großen Liebe im Fernsehen hat's nicht geklappt. Der Weidener Weinblogger Daniel Bayer flog raus bei der "Bachelorette". Wieder daheim verrät er, mit wem er jetzt seinen besten Wein trinkt und welchem Mitbuhler er den Sieg gönnt.

Das war die letzte Nacht der Rosen für Daniel Bayer (Fünfter von links). Von den acht Männern auf dem Bild schickte die "Bachelorette" auf einen Schwung die Hälfte nach Hause.
von Simone Baumgärtner Kontakt Profil

ONETZ: Daniel, Weiden und die Region hat über Wochen vor dem Bildschirm bei der "Bachelorette" mitgefiebert. Nun steht fest: Mit dir und ihr hat's nicht sein sollen. Wie enttäuscht bist du?

Daniel Bayer: So richtig enttäuscht war ich eigentlich noch in der Villa, als ich einfach kein Einzeldate mehr bekommen habe. Man verbringt viel Zeit in der Sonne und kommt ins Grübeln. Je mehr Zeit Melissa [die "Bachelorette", Anm.d.Red.] mit den anderen Jungs verbrachte, desto größer wurde meine Enttäuschung darüber, nicht mehr die Chance zu bekommen, sie besser kennenzulernen.

Beim Kampf um das Herz der "Bachelorette" Melissa (rechts) geben die Jungs alles. Auch Daniel Bayer aus Weiden (links). Hier bereitet er sich darauf vor, sich metertief abzuseilen. Aufregend aber fand er etwas ganz anderes.

ONETZ: Was war für dich der aufregendste Moment in der Sendung?

Daniel Bayer: Definitiv die von mir geführte Breathwork Session. So etwas im Fernsehen zu machen, vor den Augen von Millionen von Menschen, war einzigartig und etwas, was ich niemals wieder vergessen werde. Ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dass die Jungs so entschlossen sind, die Sache einmal auszuprobieren und sich auf die Atemmeditation einzulassen.

ONETZ: Einer hat hyperventiliert, der andere geweint.

Daniel Bayer: Ja, das war wirklich magisch, und einige von ihnen haben mir im Vertrauen erzählt, dass sie diesen Weg nun weiterverfolgen möchten.

ONETZ: Okay, Atemmeditation war deins. Welche Momente fielen dir dagegen schwer?

Daniel Bayer: Jede Nacht der Rosen, als wir uns von lieb gewordenen Mitbewohnern trennen mussten. Jeder Abschied tat irgendwie weh, weil man die meisten Jungs wirklich liebgewonnen hat. Und in der Villa wurde es immer ruhiger.

ONETZ: Zuletzt nahm deine Sendezeit immer mehr ab. Hast du auf Kreta schon gespürt, dass es eng für dich werden könnte?

Daniel Bayer: Dass es langsam eng wird, habe ich daran gemerkt, dass Daniel M., Christian und ich keine Einzeldates mehr bekommen haben. Das hat uns natürlich schon zum Nachdenken angeregt, und letzten Endes hat es sich dann auch bestätigt, dass seitens Melissa kein Interesse mehr da war, ich habe ja keine Rose mehr bekommen. Das war dann aber keine große Überraschung mehr für mich. Und ich habe mich darüber gefreut, bald wieder meine Freunde und Familie zu sehen. An dieser Stelle möchte ich auch einmal Danke sagen – und zwar an jeden, der mir vor dem Bildschirm die Daumen gedrückt hat.

ONETZ: Hand aufs Herz: Während der ganzen Sendung hast du sehr ruhig und besonnen gewirkt. War Melissa überhaupt dein Typ?

Daniel Bayer: Rein optisch bin ich nicht so, dass ich einen speziellen Typ Frau favorisiere. Es geht mir eher darum, ob eine gewisse Anziehung da ist und ob ich die Frau spüre. Irgendwie hatte ich bei Melissa das Gefühl, dass es eher auf der freundschaftlichen Ebene gut gepasst hat.

ONETZ: Hast du aktuell noch Kontakt zu deinen ehemaligen Mitbuhlern?

Daniel Bayer: Ich habe noch viel Kontakt mit Big D, also dem großen Daniel aus Berlin. Und noch mit ein paar anderen Jungs. Aber bei Big D und mir hat die Chemie einfach unglaublich gut gepasst. Er hat ein Herz aus Gold und das spürt jeder, der in seiner Nähe ist.

Das hat gepasst, die Chemie stimmt auch noch nach der Sendung zwischen Daniel Bayer (rechts) und Big D, dem Musikproduzenten Daniel aus Berlin. Hier spendet der Weidener Trost und Zuspruch.

ONETZ: Wem von den vier noch verbliebenen Männern würdest du den Sieg am meisten gönnen?

Daniel Bayer: Ich würde es wirklich jedem Einzelnen gönnen. Alle vier Jungs hatten ein ehrliches Interesse an Melissa, und verstanden habe ich mich auch mit allen. Egal wer es wird, ich freue mich für die Person, die die letzte Rose erhält.

ONETZ: Für dich ging es also frühzeitig zurück nach Weiden: Was hast du als erstes nach deiner Rückkehr von Kreta hier getan?

Daniel Bayer: Am selben Tag hatte einer meiner besten Freunde Geburtstag! Was für ein Zufall oder? Ich bin sofort zu ihm gefahren und habe ihm gratuliert. Natürlich alles unter Beachtung der aktuellen Corona-Maßnahmen.

ONETZ: Apropos Pandemie: Wie war die Rückkehr in eine von Corona geprägte Zeit, die du so vielleicht gar nicht mitbekommen hast?

Daniel Bayer: Gar nicht so einfach! In der Villa bist du komplett von der Außenwelt abgeschnitten – kein Handy, keine Nachrichten. Das war großartig, weil man die Möglichkeit hatte mal komplett runterzufahren und bei sich anzukommen. So eine handyfreie Zeit kann ich übrigens jedem nur empfehlen.

ONETZ: Es war aber auch eine Oma-freie Zeit. Deine Oma aber, bei der du auch aus Fürsorge wohnst, war immer wieder Thema im Fernsehen. Was hat sie zu deinem Auftritt dort gesagt?

Daniel Bayer: Meine Oma hat zum ersten Mal in ihrem Leben die "Bachelorette" geguckt, und es hat eine Weile gedauert, bis sie verstanden hat, um was es da eigentlich geht und was ich da genau mache. Trotzdem stand sie von Anfang an hinter mir und hat sich immer gefreut, wenn eine neue Folge erschienen ist.

ONETZ: Und wie lautet Omas Urteil?

Daniel Bayer: Sie fand, dass ich sehr authentisch rübergekommen bin, so wie sie mich kennt. Aus dem Mund meiner Oma bedeutet mir das sehr viel, weil sie mich wirklich kennt wie kaum ein anderer Mensch auf dieser Welt.

Darum hat Daniel Bayer bei der "Bachelorette" mitgemacht

Weiden in der Oberpfalz

ONETZ: Dafür kennen dich nach dieser Sendung mehr Menschen auf dieser Welt. Wie hat sich die Zahl der Follower auf Instagram entwickelt? Bekommst du Fanpost?

Daniel Bayer: Die Reaktionen der Zuschauer sind unglaublich! Ich komme kaum noch hinterher mit dem Beantworten der ganzen Nachrichten. Das ist wirklich wunderschön, und ich freue mich über jede einzelne Zuschrift. Mein privater Instagram-Account hat sich ganz gut entwickelt, aber darum ging es ja von Anfang an nicht.

ONETZ: Ja, du hast deutlich gemacht, es geht dir um Selbsterfahrung. Was also hast du bei diesem Format über dich gelernt?

Daniel Bayer: So vieles! Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Rücksichtnahme und Empathie zahlen sich immer aus! Wir säen, was wir ernten, und am Ende des Tages ist unsere Außenwelt immer ein Spiegel unserer Innenwelt. Wer es auf ehrliche Weise gut mit den anderen meint, dem wird auch Gutes widerfahren. Das gilt sowohl im TV, als auch in der echten Welt da draußen.

ONETZ: Wärst du nochmal so mutig bei einer Kuppelshow mitzumachen?

Daniel Bayer: So mutig wäre ich definitiv, aber richtig Lust habe ich darauf nicht mehr. Es reicht mir diese eine Erfahrung gemacht zu haben, dabei lasse ich es auch beruhen.

ONETZ: Da ist er wieder, der ruhige, besonnene Daniel. Mit der großen Liebe im Fernsehen hat's also nicht geklappt. Mit wem würdest du stattdessen gerade am liebsten ein Glas deines besten Weins trinken?

Daniel Bayer: Mit meiner Oma. Die weiß einen guten Tropfen stets zu schätzen.

Das Aus für Daniel Bayer bei der Show

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Zur Person:

"Bachelorette"-Kandidat Daniel Bayer: Guter Wein und gut bei Atem

  • Der Weidener Daniel Bayer ist 35 Jahre.
  • Er hat an der Fachhochschule in Weiden Wirtschaftsingeniurwesen studiert.
  • Sieben Jahre arbeitete er beim Logistiker-Riesen Witron.
  • Schließlich macht er seine Leidenschaft zum Beruf und kündigt den Job beim Logistiker: Daniel wird Weinblogger. Seither bereist er Weingüter auf der ganzen Welt und schreibt darüber.
  • Sein Onkel hat auch ein Faible für Wein und ist kein Unbekannter in der Stadt: Es ist Egon Schäffer, Inhaber des Weinlokals Egon’s La Bodega am Unteren Markt.
  • Und: Der Atem ist das Mittel, um Körper und Geist zu vereinen. Zum Beispiel in Breathwork Workshops, meint Daniel Bayer und berichtet in einem weiteren Blog über "Kapalabhati Pranayama
    - Der Feueratem zur Entgiftung des Körpers".
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