25.11.2021 - 11:17 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Weidener Polizeichef Klaus Müller wird Sachgebietsleiter in Regensburg

Der Weidener Polizeichef Klaus Müller übernimmt am 1. Dezember das Amt des Leitenden Polizeidirektors Robert Hausmann im Polizeipräsidium Oberpfalz. Damit wird er Sachgebietsleiter und einer der Vertreter des Polizeivizepräsidenten.

Polizeidirektor Klaus Müller (59), bislang Leiter der Weidener Inspekton, ist ab 1. Dezember neuer Leiter des Sachgebiets E2 beim Polizeipräsidium Oberpfalz.
von Sonja Kaute Kontakt Profil

Polizeidirektor und Chef der Weidener Polizeiinspektion Klaus Müller übernimmt am 1. Dezember die Leitung des Sachgebiets E2 „Ordnungs- und Schutzaufgaben, verkehrspolizeiliche Aufgaben“ beim Polizeipräsidium Oberpfalz. Das gab das Polizeipräsidium bekannt. Der in Tirschenreuth lebende Polizeidirektor leitete die Weidener Inspektion seit Oktober 2012 und war zuvor unter anderem 18 Jahre lang bei der Bereitschaftspolizei in München und Sulzbach-Rosenberg in verschiedenen Funktionen tätig. Wer in Weiden seinen Posten übernimmt, steht laut Pressestelle der Weidener Inspektion derzeit noch nicht fest. Müllers Stellvertreter ist der Erste Polizeihauptkommissar Thomas Meiler.

Umfangreiche Zuständigkeiten

Müller übernimmt den Posten von seinem Vorgänger, dem Leitenden Polizeidirektor Robert Hausmann. Polizeipräsident Norbert Zink hatte den 61-jährigen Amberger am Mittwoch nach dreijähriger Leitung des Sachgebiets E2 in den Ruhestand verabschiedet. Müllers Zuständigkeitsbereich in Regensburg wird vielfältig sein. Dazu gehört die Koordinierung größerer Polizeieinsätze wie bei Versammlungen oder Fußballspielen, die Organisation der Grenzkontrollen an der bayerisch-tschechischen Grenze (wie sie von Februar bis April diesen Jahres durchgeführt wurden) und die Umsetzung der täglichen Anforderungen an die Polizeikräfte in der Oberpfalz im Zusammenhang mit Corona-Kontrollen und -vorschriften. Hinzu kommen alle verkehrspolizeilichen Belange in der Oberpfalz.

Müller begann seinen Polizeidienst 1979 als Praktikant in Tirschenreuth. 1980 startete er seine Ausbildung im mittleren Dienst bei der Bereitschaftspolizei in Eichstätt, München und Dachau. Von 1983 bis 2001 hatte Müller mehrere Funktionen bei der Bereitschaftspolizei in München und Sulzbach-Rosenberg inne: Gruppen- und Zugführer sowie Fachlehrer in Ausbildungsseminaren. Mit dem Studium an der Beamtenfachhochschule Fachbereich Polizei absolvierte er ab 1992 den Aufstieg in den gehobenen Dienst. Es folgte der Aufstieg in den höheren Dienst mit dem Studium an der Polizeiführungsakademie in Münster (jetzt Deutsche Hochschule der Polizei). In seiner Dienstzeit bei der „BePo“ erwarb Klaus Müller zusätzliche Qualifikationen wie Polizeitaucher und Bootsführer.

Höherer Dienst

Müllers erste Station im höheren Dienst war von 2003 bis 2005 als Kriminalrat im Polizeipräsidium Oberfranken (Bayreuth). 2005 erfolgte die Versetzung zur Polizeidirektion Weiden als Leiter des Sachgebietes Einsatz und zugleich stellvertretender Leiter der Polizeidirektion. Ab 2009 war Müller im damals neu geschaffenen Polizeipräsidium Oberpfalz und später bei der Inspektion Regensburg Süd eingesetzt, ehe er am 1. Oktober 2012 die Leitung der Polizeiinspektion Weiden übernahm.

Müllers Vorgänger Hausmann kann auf fast 44 Jahre Polizeidienst zurückblicken. Er leitete die Grenzpolizeiinspektion in Waidhaus und die Polizeiinspektion in Amberg. Zu seinen Einsatz-Höhepunkten gehörten die Demonstrationen rund um die WAA Wackersdorf sowie zwei Besuche des (emeritierten) Papst Benedikt in Regensburg.

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