Zunächst feierte Pfarrer Wolfgang Dietz in der Pfarrkirche St. Nikolaus mit den Gläubigen den Gottesdienst. Mit der Blaskapelle zog der Priester, zusammen mit Gemeindevertretern und Vereinsabordnungen, zum Kriegerdenkmal, um den Gefallenen und Vermissten zu gedenken.
Bürgermeister Manfred Dirscherl erinnerte in seiner Ansprache an das Ende des ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und daran, dass die Bevölkerung der Bundesrepublik seit 73 Jahren keinen Krieg mehr erleben musste. Dies sei jedoch nur möglich gewesen, weil sich die Staaten gegenseitig respektierten und Gemeinschaftsgedanken wie die Europäische Union anerkannten. Eine Gemeinschaft lebe vom ausgewogenen Geben und Nehmen.
Allerdings gebe es nach Auffassung des Bürgermeisters mittlerweile hierzulande, wie in vielen anderen Staaten, Strömungen von Egoismus und Rassismus, die in der jetzigen Zeit jedoch nichts mehr verloren hätten. Manfred Dirscherl wünsche sich, dass die Mehrheit der Bevölkerung wieder einen Weg finde, in der alle Menschen, egal welcher Religion oder Hautfarbe sie angehören, akzeptiert werden. Mit einem gemeinschaftlichen Miteinander ließe sie sich für alle bestimmt mehr erreichen, als mit einzelnen egoistischen und auf eigenen Vorteil ausgerichteten Handlungen.
Mit einem gemeinsamen Gebet, dem von der Blaskapelle intonierten Lied vom "Guten Kameraden" und der Nationalhymne endete die würdevolle Feier am Kriegerdenkmal.













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