Weiherhammer
25.10.2018 - 15:58 Uhr

Gehsteig und Ufer

Mit einer Gegenstimme genehmigt der Gemeinderat den Entwurf zur Neugestaltung der Ortsmitte, Abschnitt West. Die Kosten werden auf 409 000 Euro geschätzt. 60 Prozent davon werden gefördert.

So anziehend wie beim Kriegerdenkmal soll auch der hinten anschließende nächste Uferabschnitt des Beckenweihers werden. Bild: ise
So anziehend wie beim Kriegerdenkmal soll auch der hinten anschließende nächste Uferabschnitt des Beckenweihers werden.

Landschaftsarchitekt Franz Rembold aus Nabburg sagte, dass die Fortsetzung des Gehsteigs mit Granitpflaster vorgesehen sei. "Vor das GKS-Gebäude kommen drei Buchten für Kurzparker und punktuell Bäume." Straßenleuchten sind in der vorhandenen Form geplant. Westlich der GKS sei angedacht, die Betonmauer zu entfernen, die Böschung zum Weiherufer abzuflachen sowie sechs öffentliche Parkplätze und einen Sitzplatz zu bauen. Rembold plädierte für den Rückbau der Hauptstraße und die Verbreiterung des Gehsteigs. Die Regierung stehe positiv zur Planung.

Bernd Heibl regte an, die sechs öffentlichen Parkplätze zurückzusetzen, um den Abstand zum Gehsteig zu erhalten. Der Gehsteig gegenüber sei 1,90 Meter breit, erfuhr Christian Biller. "Ich muss schon jetzt über den Gehsteig fahren, wenn ich mit dem Anhänger in mein Grundstück einbiegen will. Deshalb macht die Fahrbahnverengung keinen Sinn", echauffierte sich Roland Braun. Es gehe darum, dem Fußgänger Vorrang einzuräumen, so Rembold. Die Fahrbahn werde 5,50 Meter breit, habe der Gemeinderat beschlossen, warf Geschäftsleiter Claus Hellbach ein.

Julian Krauß befürchtet Lärmbelästigung durch Pflaster. "Wir sollten nicht den Fehler machen, Lkw-Freundlichkeit einzuführen. Das Halteverbot passt, wie es ist" sagte Erwin Rast. Florian Kiener hält den durchgehenden Pflaster-Gehsteig im Kurvenbereich für gefährlich. "Deshalb weglassen", meinte er. Bürgermeister Ludwig Biller bat den Architekten, den Belag noch mal zu überlegen.

Einstimmig beschloss das Gremium die Änderung des Flächennutzungsplans und den Bebauungsplan "Solarpark Deponie Kalkhäusl". Bürgermeister Biller informierte über die Fertigstellung des Breitband-Masterplans. Die Kosten für eine sofortige Realisierung würden aber zu teuer. Für eine vollständige Umsetzung von Tiefbau und Kabelnetz wäre mit rund 12 Millionen Euro zu rechnen. Die Verwaltung wurde beauftragt, bei neuen und zu sanierenden Straßen den Masterplan zu berücksichtigen. Sollte ein Aufbau der Infrastruktur nicht wirtschaftlich sein, sollen Lehrrohre eingebaut werden.

 
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