17.04.2019 - 12:42 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Neuer Bauhof: Baubeginn rückt näher

Der erste Schritt ist getan: Der Gemeinderat erteilte der Planung des Architekturbüros Kraus für den Neubau der Streugutlagerhalle im Industriegebiet Weberschlag die Freigabe.

von Siegfried BockProfil

Die Verwaltung kann damit die Ausschreibung in die Wege leiten. Die Lagerhalle ist Teil des Bauhof-Neubaus, der insgesamt über 2 Millionen Euro kosten wird. Ebenso erhielt das Bauunternehmen Hans Braun, Weiden-Rothenstadt,den Auftrag für die Tief- und Landschaftsbauarbeiten im Bereich Hauptstraße/GKS-Gebäude für 255.000 Euro. Das Granitpflaster liefert die Firma WS Granit aus Hauzenberg für 39.945 Euro.

Bürgermeister Ludwig Biller informierte über die Prüfung des Hallenbads durch das Gesundheitsamt. Hygienekontrolleurin Sandra Schell hatte eine manuelle Chlormessung durchgeführt, deren Ergebnisse mit den elektronischen Anzeigenwerten des Bades übereinstimmten. Die Legionellen-Prophylaxe im Duschwasser müsse weiterhin eingehalten werden. Diesbezügliche Untersuchungen seien zu veranlassen.

Weil die in Richtung Dürnast geplante Baumallee wegen Grunderwerbsproblemen nicht durchsetzbar war, sei als erste Maßnahme zur Dorferneuerung die Straßensanierung "Am Graben" und das Umfeld des Kriegerdenkmals vorgesehen. "350.000 Euro werden dabei verbaut", sagte Biller. Das Vorhaben werde zurzeit überplant. SPD-Sprecher Rainer Vater und sein Kollege Wolfgang Braun bekräftigten, dass man wegen des schlechten Zustands der genannten Straße ein Zeichen setzen wollte. CSU-Sprecher Bernd Heibl erinnerte an das vom gesamten Gemeinderat beschlossene Maßnahmenpaket. Heibl plädierte sinnvollerweise für den Beginn je nach Firmenverfügbarkeit. "Es ist egal, wo begonnen wird", fügte Christian Biller (parteilos) hinzu. Zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph regte an, das weitere Vorgehen in der Dorferneuerung für 2020 im Gremium festzulegen.

Die Gemeinde war zum Gespräch wegen des Schießlärms nicht nach Auerbach eingeladen worden, antwortete der Rathauschef auf Nachfrage von Wolfgang Braun. "Wie oft wird die Bedarfsplanung für das Kinderhaus erstellt? Wer ist beteiligt? Muss das die Gemeinde anstoßen?", wollte Vater wissen. "Wir müssen in den nächsten Jahren aufgrund des starken Geburtenanstiegs davon ausgehen, dass die Kapazitäten nicht ausreichen", erwiderte Biller.

Die CSU reichte einen Antrag zur Schaffung eines Waldkindergartens ein, zudem einen Antrag auf Gründung eines Arbeitskreises zum Schutz und Erhalt der Artenvielfalt und Naturschönheit. Beides soll in der Mai-Sitzung thematisiert werden.

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