07.07.2021 - 09:55 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Weiherhammer: Altbürgermeister Georg Härning feiert 85.

24 Jahre hat Georg Härning die Geschicke seiner Heimatgemeinde Weiherhammer geleitet und dabei die Entwicklung des Orts maßgeblich mitgeprägt: Am Donnerstag, 8. Juli, feiert der Altbürgermeister nun seinen 85. Geburtstag.

Sein Lebenswerk erbrachte er 30 Jahre in der Kommunalpolitik: Altbürgermeister Georg Härning.
von Siegfried BockProfil

Der Weiherhammerer Altbürgermeister Georg Härning feiert an diesem Donnerstag seinen 85. Geburtstag. Bereits als Stellvertreter von Hans Gollwitzer setzte sich der Finanzbeamte Georg Härning für den Siedlungsbau und das Gewerbegebiet ein. 1972 trat er Gollwitzers Nachfolge auf dem Bürgermeistersessel an. Und dies sollte sich zum Glücksfall für die aufstrebende, inzwischen fast 4000 Einwohner zählende Industriegemeinde erweisen. Volksnah, traditionsbewusst, getragen vom Vertrauen der Bürger und im Konsens mit allen Fraktionen war Härning bis 1996 mit Mut und Weitblick unermüdlich bestrebt, Weiherhammer zukunftsfähig zu machen.

Ob es Hallenbad, Ausweisung von Gewerbegebiet, Industrieansiedlungen, Wohnraumbeschaffung, Schulhauserweiterung, Schützenheim, Feuerwehrhaus, Gemeindeverbindungsstraßen, in Kaltenbrunn der Ausbau der Ortsstraßen und -durchfahrt, die Neugestaltung des Marktplatzes und die Verbesserung der Wasserversorgung sowie in Dürnast der Ausbau der Ortsdurchfahrt waren – um nur die wichtigsten Projekte zu nennen – Härning ist immer vorausmarschiert und hat in vielen zähen Verhandlungen Probleme und Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt. Dabei hatte er stets den richtigen Riecher, wenn es darum ging, die Kontakte und Beziehungen herzustellen, die notwendig waren, um Projekte zu realisieren.

Als sich in Altenstadt/WN Widerstand gegen die geplante Ansiedlung der Flachglas AG regte, nutzte Härning die Chance. „Entscheidend war letztlich der damalige Gesamtbetriebsratsvorsitzende MdB Franz Zebisch, dass das Floatglaswerk in Weiherhammer gebaut wurde“ erinnert sich Härning.

Dankbar sind ihm die Kaltenbrunner, dass er mit seinem unbeugsamen Willen den Bau der 6,3 Kilometer langen Ortsumgehung mit der B 299 durchgesetzt, damit den Markt seit 1995 von Lärm und Abgasen befreit und zu mehr Wohn- und Lebensqualität verholfen hat. Ein Anliegen war dem Gemeindeoberhaupt stets die gute Zusammenarbeit mit den Geistlichen beider Konfessionen. Sowohl für die Kirchen als auch für die Vereine – bei fast allen ist er Mitglied – hatte Härning stets ein offenes Ohr. 2015 wurde ihm die Ehrenbezeichnung Altbürgermeister verliehen.

Georg Härning interessiert sich noch immer für das politische Gemeindegeschehen. Er pflegt die Bürgernähe an Stammtischen und hat große Freude, wenn er im Kreis seiner Familie weilt. Ein großer Einschnitt und Schmerz war 2012 der Heimgang seiner Frau Maria.

„Ich habe stets gerne für meine Heimatgemeinde gearbeitet“, bekennt der Altbürgermeister, der auch 30 Jahre unter drei Landräten dem Kreistag angehörte, und fügt hinzu: „Der wahre Reichtum einer Gemeinde liegt im Engagement ihrer Bürger begründet.“

Zur Geburtstagsfeier lädt der Jubilar für Freitag, 9. Juli, ab 18 Uhr ins Feuerwehrhaus ein. Härning wünscht sich keine Geschenke. Geldspenden kommen den Feuerwehren Weiherhammer und Kaltenbrunn sowie für den Helfern vor Ort (HvO) „Haidenaabtal“ Mantel und Kaltenbrunn zugute.

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Schirmitz
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