Am Heiligen Abend begrüßte Pfarrer Varghese Putenchira die Gläubigen, vorwiegend Familien mit Kindern auf dem Fußballplatz in Weiherhammer nicht zu einem spannenden Fußballspiel sondern zu einem Krippenspiel. Ulrike Rauch hatte es mit einigen Kindern aus Weiherhammer einstudiert. Die Umgebung griffen auch die Sprecher Lisa und Josef Ziegler auf. „Nau schau dich doch um, a Fussballplatz, unromantischer geht es doch nicht? so Josef Ziegler. Lisas Antwort: „An Weihnachten geht es doch nicht um Deko und Romantik. Das Wichtigste ist dass Gott uns seinen Sohn geschickt hat. Jesus kommt als kleines Kind zu den Menschen. Er ist der Erlöser, das feiern wir doch." Josef: "Ein bisschen heimeliger hättet ihr das schon herrichten können." Lisa argumentiert: „Als Jesus auf die Welt kam, war nix heimelig und romantisch, genaugenommen war es eine mittlere Katastrophe damals. Weit weg von daheim ein Kind zur Welt bringen ohne Hebamme und nicht mal einem richtigen Dach über dem Kopf. Genau deswegen ist unser Krippenspiel gerade in dieser schwierigen Zeit so wichtig", sagte Lisa Ziegler. "Ohne Schnickschnack, damit wir den Wert der wahren Botschaft vielleicht doch besser verstehen."
Auf der Tribüne und mit Abstand bezauberten dann Mia und Luca Melischko als Maria und Josef, Julian und Jakob Lehnert als Wirte, Paul und Lukas Bogner als Hirten und als Engel Pia Linsmeier. Maria brauchte eine Pause und Josef machte ihr Mut dass sie bisher so tapfer gewesen sei. Aber die Wirte vom „Goldenen Krug hatten kein Zimmer frei. Sie dachten auch erst nur ans Geld das Josef und Maria ein Zimmer nicht bezahlen konnten. Aber sie hatten dann doch Mitleid und Josef und Maria konnten in den Stall gehen. Hirte Lukas jammerte dass die Nacht so lang ist und er so müde sei und im sei kalt. Hirte Paul erklärte dass es halt nun mal die Aufgabe der Hirten sei Nachtwache zu halten. Aber plötzlich entdeckte er ein helles Licht. Pia als Engel verkündete dann die frohe Botschaft. „Wir als einfache Hirten sollen Gottes Sohn als erstes sehen“ wunderte sich Hirte Paul. Hirte Lukas: „Na wenns doch die Engel gesagt haben“. Josef und Maria begrüßten die Hirten und alle Not und Kälte war vergessen. Schlusswort von Josef: „Gott will uns sagen dass sein Sohn wie ein helles Licht für die Welt sein wird und die dunkle Nacht vertreibt. Sebastian Bertl umrahmte das Krippenspiel mit Liedern auf der Trompete. Es gab noch Fürbitten und das Vater Unser. Pfarrer Putenchira sagte: „Gott nimmt uns unsere Sorgen und schenkt uns Hoffnung und die Fähigkeit zu Staunen über das Wunder in der Stadt Betlehem. Der Geistliche dankte Ulrike Rauch für die Einstudierung und den Mitgliedern des Pfarrgemeinderats für den Ordnungsdienst am Eingang des Fußballplatzes.















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