11.10.2020 - 11:41 Uhr
Weihern bei PfreimdOberpfalz

St. Margareta in zartem Gelb

Eine "Rüstung" umgibt derzeit die Weiherner Pfarrkirche. Nach der Außenrenovierung soll das Gotteshaus in hellem Gelb wieder einen schmucken Dorfmittelpunkt bilden.

Die Weiherner Pfarrkirche ist voll eingerüstet und erhält einen neuen gelben Farbanstrich.
von Hans-Jürgen SchlosserProfil

Als in Weihern vor vier Jahren "150 Jahre St. Margareta Weihern" mit Bischof Rudolf Voderholzer groß gefeiert wurde, dachten schon viele Kirchgänger an eine eventuelle Sanierung der Pfarrkirche. Die offizielle Planung wurde dann von Pfarrer Hans Spitzhirn, Kirchenpfleger Karl Striegl und der Kirchenverwaltung als Bauträger 2018 in Angriff genommen.

50 Prozent Zuschuss

Zusammen mit Architekten Hubert Liebl aus Tännesberg und der Diözese Regensburg wurden die Planungen und anfallenden Arbeiten genau berechnet. Dann konnte nach einer langen Vorplanung und Verhandlungen mit der Diözese Regensburg die Außenrenovierung begonnen werden. Im Kostenvoranschlag wurden 570 000 Euro eingeplant, wobei die Diözese Regensburg die Baumaßnahme mit 50 Prozent bezuschusst. Den Rest muss die Pfarrei Weihern schultern.

Pfarrei arbeitet Hand in Hand

Pfreimd

Zwischenzeitlich wurde das Mauerwerk im Außenbereich trocken gelegt, eine neue Drainage mit eingebaut sowie notwendige Ausbesserungsarbeiten am Dach erledigt. Das Gerüst steht schon seit ein paar Tagen und der Außenanstrich sollte nun schnellstens über die Bühne gehen, damit die St. Margareta Kirche in ihrem neuen gelben Farbkleid erstrahlt.

Nächster Schritt: Innenrenovierung

Momentan liegt man bei den Kosten noch voll im Plan. Nach Abschuss der kompletten Außensanierung – das soll noch in diesem Jahr sein – wird die Innenrenovierung geplant. "Anfang bis Mitte 2021" hat sich Pfarrer Spitzhirn zum Ziel gesetzt. Die Kosten dazu werden wahrscheinlich die gleiche Summe erreichen wie die Außenrenovierung. Dabei ist die Trockenlegung der Innenmauern mit neuen Farbanstrich und die Erneuerung des Altarraums vorgesehen. Eventuell soll die Bestuhlung aufgemöbelt werden. Erforderlich ist die komplette Erneuerung der elektrischen Leitungen und die Beseitigung bauliche Mängel, die noch zum Vorschein kommen werden.

Der Wunsch von Pfarrer Hans Spitzhirn sowie der Pfarrei: Die Sanierung soll in drei bis vier Jahren komplett abgeschlossen sein.

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