23.05.2019 - 11:16 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Liberales Plädoyer

Die FDP hält eine Veranstaltung in Wernberg-Köblitz ab. Ein Diskussionsabend steht unter dem Thema "Europas Chancen nutzen".

Vertreter der FDP kamen im Landgasthof Burkhard zusammen, um über das Thema Europ zu diskutieren.
von Externer BeitragProfil

Ulrich Lechte, FDP-Bundestagsabgeordneter aus Regensburg und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, eröffnete den Diskussionsabend unter dem Motto "Europas Chancen nutzen" im Landgasthof Burkhard in Wernberg-Köblitz und betonte vor allem die Stabilität Europas im internationalen Vergleich. Die EU sei ein "Garant für den Frieden", heißt es in einer Pressemitteilung. Er appelliere an alle Bürger, am 26. Mai wählen zu gehen. Der Landtagsabgeordnete Christoph Skutella (FDP) sprach sich deutlich für eine Stärkung der Regionen und des Prinzips der Subsidiarität aus. Wichtig sei für ihn auch, besonders jungen Menschen den Wert und das Potenzial Europas wieder näherzubringen, so der 33-jährige Weidener. "Das, was wir in Europa haben, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern war und ist harte Arbeit."

Höhepunkt des Europa-Themenabends war ein Impulsvortrag von Thomas Hacker, Bundestagsabgeordneter der Liberalen aus Bayreuth. Hacker ist als Mitglied des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union im Deutschen Bundestag und Berichterstatter zum Brexit der FDP-Bundestagsfraktion ausgewiesener Experte zum Thema Europa und zu aktuellen Entwicklungen innerhalb der EU.

Europa, das sei für ihn nicht nur ein gemeinsamer Wirtschaftsraum, sondern vor allem auch eine Wertegemeinschaft. Die Europawahl sei, so Hacker weiter, "entscheidend für die Zukunft des Kontinents". Man dürfe das Friedensprojekt Europa nicht den Rechtspopulisten und Nationalisten zum Abriss überlassen. Unsere Vorfahren hätten für Freiheit und Demokratie gekämpft und ein großes Geschenk errungen, das es jetzt zu verteidigen gelte. Europa müsse mit einer Stimme sprechen.

Dass die Briten mit allen anderen EU-Bürgern Ende Mai an die Urnen gehen, sieht Hacker positiv: "Vielleicht wird die Europawahl ja ein zweites Referendum mit einer Mehrheit für den Verbleib in der EU", so seine Hoffnung.

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