Neuwahlen, Delegiertenwahlen, die aktuelle politische Situation und ein Gartenfest bei Marianne Schieder: Ein dichtes Programm gab sich der SPD-Ortsverein im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung. Die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder wurde dabei laut Pressemitteilung als Ortsvorsitzende bestätigt. SPD-Kreisvorsitzender Peter Wein erörterte die politische Situation im Landkreis Schwandorf.
Die Corona-Pandemie habe auch vor dem SPD-Ortsverein nicht Halt gemacht, so Marianne Schieder in ihrem Rückblick. Traditionelle Veranstaltungen, wie das Bürgerfest, an dem sich der SPD-Ortsverein beteiligt oder das Ferienprogramm des Marktes Wernberg-Köblitz konnten nicht stattfinden. Dennoch habe der SPD-Ortsverein im Rahmen des Möglichen einiges gemacht. Ihr ganz persönlicher Dank galt daher allen Mitgliedern für die "wirklich tolle Unterstützung im Bundestagswahlkampf". Von Zettel verteilen, übers plakatieren bis hin zu Infoständen: Auf den Ortsverein sei Verlass gewesen, so Schieder.
In ihrem anschließenden Bericht zur Arbeit der SPD im Gemeinderat erläuterte Schieder das Thema "Halle für alle": Bereits vor fünf Jahren habe der damalige SPD-Bürgermeisterkandidat Alexander Werner in seinem Wahlkampf dafür geworben. Auch sie selbst habe in den vergangenen Jahren immer wieder mit Nachdruck versucht, Fördermittel des Bundes für dieses Projekt zu erhalten. Obwohl bereits seit längerer Zeit ein Bundeszuschuss in Höhe von drei Millionen Euro zugesagt sei, habe es nochmals "erhebliche Arbeit" im Gemeinderat gebraucht, um endlich zu einem Bau zu gelangen. Die Halle sei ein wichtiger Schritt und bedeute eine Steigerung der Attraktivität für den Markt Wernberg-Köblitz und besonders für die Vereine. Darüber hinaus sprach Schieder das Thema Klärschlammtrocknung an. Hier habe man erfolgreich verhindern können, dass im Ortsteil Deindorf eine solche Anlage zur Klärschlammtrocknung entstehe.
Einen Überblick über die Kreispolitik gab der SPD-Kreisvorsitzende Peter Wein. Die Situation im Kreistag bezeichnete er als "durchaus schwierig". Hier vermisse Wein eine angemessene Debattenkultur. Ebenso könne er keine Zukunftsthemen bei der CSU erkennen.
Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzende Marianne Schieder, Stellvertreter Alexander Werner und Christa Mösbauer, Kassier Christian Liebl, Organisationsleiter Brigitte Blau und Lukas Klinger, Beisitzer Renate Blau, Vittorio Nastro, Josef Weber, Christian Widder, Kassenrevisoren Michael Hösl, Richard Thaller.













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