Leckereien, Gespräche und Tante Resis Meckereien

Zahlreiche Besucher kamen wieder zu einem Seniorennachmittag der Pfarrei nach Wernersreuth. Für Heiterkeit sorgte dabei ein Sketch mit Franz Danhauser.

Der Seniorennachmittag der Pfarrei Wernersreuth war wieder gut besucht. Im Hintergrund stehend Bürgermeister Klaus Meyer.
von Autor ENZProfil

„Schön, dass wir uns hier alle Jahre wieder treffen können“, sagte Pfarrer George Parankimalil zu den Gästen, die zum Seniorennachmittag der Pfarrei ins Gasthaus Eckstein gekommen waren. Begrüßt hatte Kirchenpfleger Josef Altnöder zuvor auch den ehemaligen Pfarrer Hans Junker, Bürgermeister Johann Burger aus Leonberg, Altbürgermeister Albert Köstler und dessen Frau, die Seniorenbeauftragte Beate Ott, den ehemaligen Seniorenbeauftragten Franz Danhauser sowie die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Leonberg, Gertrud Männer.

Mit dabei waren Pfarrer George Parankimalil, der ehemalige Pfarrer Hans Junker, Bürgermeister Johann Burger aus Leonberg, Bürgermeister Klaus Meyer, die Seniorenbeauftragte Beate Ott und Kirchenpfleger Josef Altnöder (von links am vorderen Tisch).

Bürgermeister Klaus Meyer konnte durch andere Verpflichtungen erst verspätet zur Veranstaltung stoßen. Pfarrer Hans Junker zeigte sich dankbar, dass er abgeholt wurde, um im Kreis seiner ehemaligen „Schäfchen“ einen geselligen Nachmittag zu verbringen. Johann Burger würdigte die älteren Menschen, die über viel Lebenserfahrung verfügten und mit denen er sich gern berate. Die Arbeit mit ihnen gehöre – neben dem Kontakt zur Jugend und den Vereinen – zu den wichtigen Aufgaben einer Gemeinde. Von dieser Veranstaltung könne auch Leonberg etwas lernen, denn so eine Feier gehöre einfach in die „staade Zeit“, in der man auch an diejenigen denken sollte, denen es nicht so gut geht. „Auch für uns alle kann sich schnell etwas ändern“, gab Burger zu bedenken. Bürgermeister Klaus Meyer stellte auch nochmals Seniorenbeauftragte Beate Ott und ihre vielfältigen Aktivitäten vor. Er bedankte sich sehr bei der Kirchenstiftung, die diese Veranstaltung alljährlich auf die Beine stelle.

Franz Danhauser (rechts) bei einem Sketch in der Rolle von Tante Resi.

Bei Kaffee und Stollen wurden wieder Neuigkeiten ausgetauscht und intensive Gespräche geführt. Nach süßem Essen gab es später noch Deftiges, darunter saure Bratwürste. Auch die Sternsinger schauten vorbei und konnten Spenden einsammeln. Für große Heiterkeit sorgten wieder einmal Altbürgermeister Albert Köstler und seine Frau, die ein Telefongespräch mit Tante Resi, dargestellt von Franz Danhauser, führten. Diese sollte für Heiligabend eingeladen werden. Nicht nur einige Missverständnisse sorgten für Lacher, auch die Diskussion über das Festtagsessen war einfach köstlich: Nichts war der Tante Resi recht – die Gans zu Fett, der Sauerbraten zu zäh und so ging es weiter über Putenschnitzel, Fisch und Salatteller bis hin zu Kuchen und Quarkspeise. An allem hatte die Tante etwas auszusetzen. Man war schier verzweifelt, bis man sie fragte, was sie sich denn wünsche. „Eierlikör!“, lautete die unerwartete Antwort.

Der Seniorennachmittag der Pfarrei Wernersreuth war wieder gut besucht.

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