Spatenstich für neue Rettungswache

Wernersreuth bekommt eine eigene Johanniter-Rettungswache, gleich neben der Kirche. Anfang 2021 ist der Einzug geplant.

Benedikt Fuchs vom Architekturbüro Kartini, Frank Zirngibl, Rettungdienstleiter Ost, Bauleiter Max Wittmann, Bürgermeister Klaus Meyer, Regionalvorstand Ostbayern, Martin Steinkirchner, Landrat Roland Grillmeier, Josef Böhm von der Baufirma Böhm und Alfred Rast, Zweckverband Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz, (von links) schaufelten symbolisch für die neue Rettungswache.
von Ulla Britta BaumerProfil

Klein, aber fein: Die Johanniter haben sich für den Bau ihrer neuen Wache für ihren Rettungswagen-Standort ein schönes Fleckchen mitten in Wernersreuth ausgesucht. Gleich hinter der Kirche soll das Gebäude entstehen und schon Anfang nächsten Jahres fertiggestellt werden. Das und mehr berichtete Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter in Ostbayern, beim Spatenstich.

Klein, aber fein war auch der Festakt an sich, Corona-bedingt durften nur wenige Gäste teilnehmen. Unter ihnen freuten sich Landrat Roland Grillmeier und der Bürgermeister von Bad Neualbenreuth, Klaus Meyer, über das neue Gebäude.

Starke Frauenpräsenz

Steinkirchner stellte das Wernersreuther Team, bestehend aus vier Frauen und einen Mann vor. Er zitierte aus dem im "Neue Tag" erschienen Bericht über die starke Frauenpräsenz in der Wache einige Sätze und stellte danach die Johanniter sowie ihre Beweggründe für eine Rettungswache an diesem Standort vor.

Frauenpower am Rettungswagen-Standort in Wernersreuth:

Wernersreuth bei Bad Neualbenreuth

Grillmeier ging kurz auf die Wichtigkeit eines Rettungswagen-Standorts, gerade in Krisenzeiten wie jetzt, ein. Die Entscheidung sei im vergangenen Jahr für Wernersreuth gefallen, auch wegen des Sibyllenbads, was er begrüße. Grillmeier dankte den Johannitern für den Entschluss, in Wernersreuth zu bauen und wünschte einen guten Bauverlauf. Klaus Meyer erinnerte an den ersten Funkspruch der Johanniter-Rettungswache vor dem Maximilian-Kolbe-Haus. Die Entscheidung für Wernersreuth nannte er "gut", unter anderem weil der Standort ein rasches Vorwärtskommen in alle Richtungen ermögliche. Für das Grundstück habe man ein wenig suchen müssen, meinte Meyer weiter.

Er informierte die Gäste, dass die Gemeinde den Zuweg erworben habe. "Die Johanniter haben inzwischen im Landkreis mehrfach Fuß gefasst", sprach Meyer auch die Beteiligung beim neuen Kindergarten in Waldsassen an. Er ließ anklingen, dass ihm auch für Bad Neualbenreuth eine weitere Zusammenarbeit mit den Johannitern vorschwebe.

Baubeginn in dieser Woche

Alfred Rast, Geschäftsführer des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz, gratulierte zur Entscheidung und wünschte einen guten Bauverlauf. Nach Aussage der Bauausführenden, darunter Josef Böhm von der Firma Böhm, das Architekturbüro Kartini, vertreten durch Benedikt Fuchs aus Regenstauf, sowie Max Wittmann aus Mitterteich als regionaler Bauleiter, soll bereits in dieser Woche Baubeginn sein.

Nach Wunsch der Verantwortlichen sollen die Johanniter bereits Anfang 2021 im neuen Gebäude einziehen können. Als Ersatz für eine größere Feier durften die Gäste beim nachfolgenden, gemütlichen Beisammensein den Service der Johanniter-Verpflegungstruppe Ortsverband Schwandorf in Anspruch nehmen.

Martin Steinkirchner, der Regionalvorstand der Johanniter Ostbayern (rechts), informierte über den geplanten Bauverlauf.

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