Kritik am Alleinvertretungsanspruch

Die Debatte über den Ringelstein-Rundweg in der OWV-Versammlung in Neualbenreuth war jetzt auch bei den Naturfreunden bei ihrem Treffen in Wernersreuth ein Thema.

Neuwahlen gab es bei der Jahreshauptversammlung der Naturfreunde Waldsassen. Im Bild (von rechts) Michael Rückl (Hüttenwart), Bürgermeister Klaus Meyer, Maria Schmaus (Revisorin), Max Schmaus (Vorsitzender), Petra Bock (Zweite Vorsitzende), Hans Wolf (Revisor), Gerhard Schmaus (Schriftführer und Kassier) sowie Karl Reichenberger.
von Autor ENZProfil

Vorsitzender Max Schmaus ging bei er Jahreshauptversammlung im Natufreundehaus auf das Jahrestreffen des OWV-Zweigvereins Neualbenreuth ein. Schmaus rügte, dass der OWV praktisch einen Alleinvertretungsanspruch erhebe und meine, dass durch die Anbringung von Markierungen alles erledigt sei. Anders könne man die Angriffe auf die Einrichtung des Rinnlstein-Rundweges nicht verstehen.

Im weiteren Verlauf lobte er die Bewirtschaftung des Naturfreundehauses durch das Ehepaar Bock und gab bekannt, dass der monatliche Stammtisch wieder am letzten Freitag im Monat stattfindet. Mit einer Bitte wandte er sich an Bürgermeister Klaus Meyer: Man möge doch die Zufahrt zum Naturfreundehaus ausbessern, die im Laufe der Zeit sehr gelitten habe. Abschließend bedankte er sich bei allen, die den Verein im vergangenen Jahr unterstützt haben.

Zum Bericht über die OWV-Versammlung

Bad Neualbenreuth

In seinem Grußwort zeigte sich Bürgermeister Klaus Meyer stolz darauf, dass die Naturfreunde Teil der Marktgemeinde seien. "Was Sie machen, ist eine tolle Sache für Einwohner und unsere Gäste." Die Gemeinde sei dankbar, dass die Naturfreunde die neue Ausschilderung des Rundweges vorgenommen und Michael Rückl dies in die Hand genommen habe. Er sei ein Glücksfall für den Verein und für die Gemeinde. Die Naturfreunde hätten immer ihre Aufgaben zum Wohle der Gemeinschaft erfüllt.

Der Bericht des Kassiers Gerhard Schmaus zeigte solide Finanzen auf, die aber keinen großen Spielraum lassen. Michael Rückl konnte als Hüttenwart berichten, dass sich die Hüttensonntage am Ringelfelsen gut entwickelt haben. Die Waldolympiade sei im vergangenen Jahr sehr gut besucht gewesen.

Sechs Gruppen hatten das Haus im vergangenen Jahr gemietet, so Rückl weiter. Auch vereinsintern sei die Hütte genutzt worden. Der neue Rinnlstein-Rundweg werde sehr gut angenommen. Für heuer stehen einige Reparaturen an der Hütte sowie eine Holzaktion an. Es sind wieder Hüttensonntage und eine Ostermontagswanderung fest geplant. Angedacht sind ein Früh- oder Dämmerschoppen und eine Waldandacht. Weiterhin liegen Anmeldungen für Ausflüge vor. Er wies noch auf die neue Info-Stele am Festplatz hin, in der auch das Naturfreundehaus und die Hütte aufgeführt sind.

"Tolle Sache"

Anschließend standen Neuwahlen an. Dabei wurden Max Schmaus als Vorsitzender und Petra Bock als Stellvertreterin bestätigt, als Kassier und Schriftführer Gerhard Schmaus und als Hüttenwart Michael Rückl. Als Revisoren wurden Maria Schmaus, Hans Wolf und Karl Reichenberger gewählt. In der Diskussion bestätigte Petra Bock ausdrücklich, dass der Rinnlstein-Rundweg sehr gut angenommen wird und auch Wanderer auf dem Rundweg im Naturfreundehaus einkehren. Vorsitzender Max Schmaus schlug vor, dass der Verein für den Rundweg eine Bank und einen Tisch stiften und aufstellen sollte. Dieser Vorschlag wurde angenommen.

Hüttenwart Michael Rückl betonte, dass sich die Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde sehr gut entwickelt habe und beantragte, dass der Verein sich in "Naturfreunde Waldsassen - Neualbenreuth" umbenennen sollte. Dieser Antrag wurde mit einer Gegenstimme angenommen.

Tisch und Bank

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.