03.02.2021 - 14:30 Uhr
WiesauOberpfalz

Etwa 2100 Haushalte am Dienstagabend ohne Strom

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Fast zwei Stunden saßen einige Einwohner von Wiesau, Erbendorf, Friedenfels und Fuchsmühl am Dienstagabend im Dunkeln. Der Grund dafür steht nun fest.

Die Feuerwehr Wiesau versorgte am Dienstagabend das Seniorenwohnheim Haus „Steinwaldblick“ mit einem Notstromaggregat, nachdem in weiten Teilen der Gemeinde der Strom ausgefallen war.
von Armin Eger Kontakt Profil

Ohne Strom waren viele Einwohner in einigen Ortschaften des Landkreises Tirschenreuth am Dienstagabend. "Ab 20.32 Uhr hatten wir einen totalen Stromausfall", sagt Christian Martens, stellvertretender Pressesprecher des Netzbetreibers Bayernwerk in Regensburg. Betroffen waren Wiesau, Erbendorf, Friedenfels und Fuchsmühl.

Nicht die gesamten Orte

"Aber nicht die gesamten Orte, sondern nur jeweils einige Teile davon. Es kann sein, dass auf der linken Seite der Straße Strom da war, auf der rechten nicht. Je nachdem, wo der Fehler im Stromkreis auftritt", erklärt Martens. Die meisten Ausfälle hätte es in Wiesau gegeben.

Um 20.51 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz (ILS) die Freiwillige Feuerwehr Wiesau. "Wir mussten im Seniorenpflegeheim eine Notstromversorgung aufbauen und ausleuchten", sagt Wiesaus Feuerwehrkommandant Thorsten Meiler. "Mit einem Aggregat sorgten wir dafür, dass die Sauerstoffgeräte für einige Bewohner mit Strom versorgt wurden und funktionierten." Zwei Stunden hätte der Einsatz im Haus "Steinwaldblick" gedauert.

Strom umgeleitet

Bayernwerk-Sprecher Martens bestätigt, dass um 22.25 Uhr "die Vollversorgung "wieder gewährleistet war". Wie viele Haushalte exakt betroffen waren, könne er nicht sagen. "Wir wissen die Anzahl der Verteilerstationen, die ausgefallen sind und rechnen das dann hoch." Er schätzt etwa 2100 Haushalte, die aber nicht alle die gesamte Dauer über ohne Strom waren. Fehlersuche und Behebung erfolgten Schritt für Schritt und nach etwa einer Stunde seien drei Viertel der Haushalte wieder versorgt gewesen.

"Ursache für den Stromausfall war ein technischer Fehler, ein Kabelfehler. Das ist nicht ungewöhnlich. Die Kabel liegen in der Erde, es ist kalt und feucht."

Christian Martens, stellvertretender Bayernwerk-Pressesprecher

"Ursache für den Stromausfall war ein technischer Fehler, ein Kabelfehler. Das ist nicht ungewöhnlich. Die Kabel liegen in der Erde, es ist kalt und feucht. Das ist eine hohe Belastung. Da kann das schon mal vorkommen", sagt Martens. Der Strom sei in der Nacht an den defekten Stellen "umgeleitet" worden oder Aggregate hätten die Versorgung übernommen. Am Mittwoch seien die defekten Kabel repariert worden. "Die Kunden haben davon aber nichts gemerkt", so der Bayernwerk-Sprecher.

Dem Stromausfall auf der Spur

Sulzbach-Rosenberg

Homepage der Feuerwehr Wiesau

 

 

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