Wiesau
27.11.2018 - 16:40 Uhr

Fit in Lebensrettung

Das Thema "Schüler retten Leben" wird am Beruflichen Schulzentrum Wiesau vorbildlich umgesetzt. Aber nicht nur die Schüler lassen sich als Lebensretter ausbilden.

Auch die Lehrer werden als Lebensretter ausgebildet. Bild: exb
Auch die Lehrer werden als Lebensretter ausgebildet.

Auf Initiative von Mathias Kalkum, Vorsitzender des Rettungszentrums Regional Oberpfalz-Nord, setzt das Staatliche Berufliche Schulzentrum Wiesau mit Unterstützung des Rotary-Clubs Stiftland das Thema "Schüler retten Leben" um. 60 Lehrer und die ersten Klassen wurden an Puppen in Wiederbelebung geschult.

Ausbilder Richard Wagner vom BRK-Kreisverband brachte in einem einstündigen Training den Lehrkräften des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums die richtige Reaktion auf einen Herzstillstand bei: das Prüfen auf Atmung, das Rufen von professioneller Hilfe und die richtige Herzdruckmassage mit 100 Drückern pro Minute. Die Schüler der Klassen der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement Wiesau erfuhren an Ausbildungspuppen, wie sich Wiederbelebung anfühlt und dass man eigentlich dabei nichts falsch machen kann.

Die angehenden Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement waren wegen der Bedeutung in ihrer zukünftigen Tätigkeit mit vielen Menschen hoch motiviert und konzentriert bei der Sache. Schulleiter Wolfgang Eckstein und stellvertretender Schulleiter Thomas Metzler begrüßen ausdrücklich, dass das Schulzentrum einen Satz Puppen für das Reanimationstraining anschaffen konnte.

Die Unterrichtseinheit soll auf alle Klassen des Schulzentrums ausgeweitet und jährlich wiederholt werden. Zuständig dafür ist der schulinterne Sicherheitsbeauftragte, Fachlehrer Manfred Sladky.

Die Schüler werden als Lebensretter ausgebildet. Bild: exb
Die Schüler werden als Lebensretter ausgebildet.
Bild: exb
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.