04.05.2021 - 16:05 Uhr
WiesauOberpfalz

Jahresrechnung sorgt für positive Stimmung im Marktrat Wiesau

Die Jahresrechnung 2020 sorgte für Zufriedenheit im Marktrat: Das Ergebnis zeigt eine Verbesserung gegenüber dem Haushaltsplan um rund 1,3 Millionen Euro. In der Sitzung ging es auch um die Bundestagswahl.

Am 26. September wird der Bundestag gewählt. In Wiesau stehen die Wahlurnen in der Schönhaider Mehrzweckhalle, in der Mittelschule und im Rathaus (Bild). Der Marktrat beschloss, in jedem Wahllokal auch einen Briefwahlbezirk einzurichten.
von Werner RoblProfil

Die öffentliche Bekanntgabe der Jahresrechnung diente den Markräten lediglich zur Kenntnis. Die Summen der Solleinnahmen im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt belaufen sich laut Berechnung der Kämmerin Petra Wach auf 12.102.522 Euro. Die Ausgaben der beiden Haushalte ergeben einen Saldo von insgesamt 11.467.636 Euro. Im Etat für 2020 war eine Rücklagenentnahme von 843.800 Euro veranschlagt. Tatsächlich erfolgte nur eine Entnahme von 399.492 Euro. „Das sind 444.308 Euro weniger als geplant“, rechnete der Bürgermeister in der Sitzung des Marktrates vor.

Wegen der geringeren Rücklagenentnahme und der höheren Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt verbesserte sich das Vorjahresergebnis um 1.276.643 Euro gegenüber der Planung. Somit wies die allgemeine Rücklage zum Jahresende einen Stand von 1.425.644 Euro auf.

Im Haushaltsjahr 2020 erfolgte eine Kreditaufnahme in Höhe von 3.516.100 Euro. Bürgermeister Toni Dutz informierte darüber, dass die im Nachtragshaushalt geplante Kreditaufnahme von 500.000 Euro nicht benötigt wurde. Den Schuldenstand bezifferte Dutz auf 7.100.334 Euro.

Am 26. September finden die Bundestagswahlen statt. „Aus der Erfahrung der letzten Kommunalwahl und aufgrund der immer noch anhaltenden Corona-Pandemie schlagen wir vor, an den drei Wahlbezirken Mittelschule, Rathaus und Mehrzweckhaus Schönhaid festzuhalten“, sagte der Bürgermeister. Wegen des verstärkten Interesses an der Briefwahl empfahl die Verwaltung, jeweils einen Briefwahlbezirk dazu zu bilden. „Aus diesem Grund benötigen wir auch deutlich mehr Wahlhelfer", folgerte Toni Dutz. Das Votum der Markträte war einstimmig.

Ebenso einhellig legte der Gemeinderat die Höhe der Erfrischungsgelder für den Wahlsonntag fest. "Die Regularien entsprechen denen der Vergangenheit“, kommentierte der Bürgermeister die Festlegung auf 35 Euro für den Wahlvorstand, 25 Euro für die übrigen Wahlhelfer.

ZZur Bewältigung der vielen Aufgaben hat der Marktrat Stabilierungshilfen beantragt

Wiesau

 

 

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