Im Jahr 2022 ist es wieder soweit, dann wird in Peking das Olympische Feuer brennen. Um beim größten Wettkampf für Sportler dabei zu sein, trainiert Meghan Wystrichowski hart. Dabei hat sie prominente und vor allem beste Unterstützung: Ihre Trainerin ist keine Geringere als die deutsche Eislauf-Legende und dreifache Olympiasiegerin Gunda Niemann-Stirnemann. Mit im Team, das im Eissportzentrum Erfurt seine Übungsrunden dreht, ist auch deren Tochter Victoria Stirnemann, die jüngst bei der Deutschen Meisterschaft im Mehrkampf der Juniorinnen B in Inzell den Titel holte. Meghan Wystrichowski, obwohl durch eine Grippe geschwächt, wurde Dritte. Von ihr darf man aber in dieser Saison noch einiges erwarten.
ONETZ: Wie lief die Vorbereitung auf die diesjährige Wintersaison?
Meghan Wystrichowski: Man sagt immer: „Wintersportler werden immer Sommer gemacht“. Das habe ich mir diesen Sommer sehr zu Herzen genommen und habe viele Kilometer auf dem Rad sowie auch auf Inline-Skates geschrubbt. Außerdem hab ich mich im Krafttraining gesteigert, was sich bereits ausgezahlt hat.
ONETZ: Wie oft trainierst du in der Woche, wo und mit wem?
Ich trainiere meistens neun Mal in der Woche, aber vor allem im Sommer machen wir auch am Wochenende lange Radtouren. Im Winter, wenn wichtige Wettkämpfe bevorstehen, trainieren wir auch mal weniger, um Kräfte zu sparen. Ich trainiere mit meiner Trainingsgruppe, die hauptsächlich aus meinen Klassenkameraden besteht. Außerdem trainiere ich mit Victoria Stirnemann, Tochter der Eisschnelllauf-Legende Gunda Niemann-Stirnemann, die auch meine Trainerin ist.
ONETZ: Konntest du in diesem Winter schon Erfolge erzielen?
Beim ersten Deutschen Juniorencup konnte ich souverän den zweiten Platz im Mehrkampf einfahren und eine neue Bestmarke auf der 500-Meter-Distanz aufstellen. Vor vier Wochen, beim zweiten Juniorencup in Inzell und gleichzeitig der deutschen Meisterschaft im Sprintmehrkampf, konnte ich meine Bestzeit nochmals um sieben Zehntel verbessern. Außerdem konnte ich noch meine Bestzeit auf 1000 Meter von der vergangenen Saison um 2,5 Sekunden verbessern. Auf beiden Strecken bin ich jeweils nur zwei beziehungsweise eine Zehntelsekunde an den Qualifikations-Zeiten für den Junioren-Weltcup entfernt. Das ist ärgerlich, aber ich bin mehr als zufrieden, da ich beim Wettkampf erkältet war.
ONETZ: Welche Starts sind ab Januar 2019 geplant, und was kannst du dabei erreichen?
Ich werde beim Länderkampf in Groningen (Niederlanden), bei den letzten beiden Juniorencups und bei den deutschen Meisterschaften in der Einzelstrecke an den Start gehen.
ONETZ: Wie lautet dein großes Fernziel?
Die Juniorenweltcups und später die normalen Weltcups, außerdem die Youth Olympic Games und später die Olympischen Spiele - vielleicht schon 2022 in Peking.
ONETZ: Hast du bei all dem Training und den Wettkämpfen eigentlich noch Zeit für Hobbys?
Viel Zeit für Hobbys habe ich nicht, aber wenn ich etwas Zeit finde, dann beschäftige ich mich sehr gerne mit Mode.















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