01.09.2021 - 15:08 Uhr
WiesauOberpfalz

Rechtsanwalt Wolfgang Neumann beleuchtet bei Vortrag in Wiesau Güter- und Erbrecht

Rechtsanwalt Wolfgang Neumann sprach auf Einladung der Frauen-Union Wiesau über Güter- und Erbrecht.
von Werner RoblProfil

Was passiert, wenn was passiert? Mit dieser Frage beschäftige sich ein Vortrag unter freiem Himmel, zu dem die Frauen-Union Wiesau eingeladen hatte. Als Experte zum Thema Güter- und Erbrecht sprach im Biergarten des Hotels „Bayerischer Hof“ Rechtsanwalt Wolfgang Neumann. Sachlich, oft auch humorvoll, beleuchtete er zahlreiche Fallstricke, über die man im Fall der Fälle leicht stolpern könne.

Neumanns wichtigstes Utensil war das stets griffbereite Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). Mit Blick auf das Exemplar bemerkte der Wiesauer: „Alles kann ich mir auch nicht merken. Ab und zu muss ich darin nachschlagen.“ Das BGB sei zwar schon 125 Jahre alt. „Es ist aber noch immer aktuell“, betonte Neumann.

In dem Referat ging es unter anderem um Verlobung, Ehe, Zugewinngemeinschaft und Gütertrennung. Beim Thema Gütergemeinschaft hielt Neumann inne: „In der Landwirtschaft war diese Form einmal gang und gäbe. Ob das noch heute so ist? Ich weiß es nicht.“ Ausführlich, auch anhand von Fallbeispielen, erklärte er die güterrechtlichen Grundlagen.

Als „etwas umfänglicher“ beschrieb der Referent den zweiten Teil seines Vortrags. Mit kurzen Stichworten spannte Neumann den Bogen zum Erbrecht, das „gewisse Haken und Ösen“ habe. „Vor allem, wenn kein Testament, das wichtigste Nachlasspapier, vorhanden ist“, schob Neumann nach.

Wie macht man jemanden zum Erben? Was tun, wenn Verbindlichkeiten vererbt werden? Muss der Erbe auch Schulden annehmen? Neumann war auf alle Fragen – auch auf die, die spontan von den Zuhörern gestellt wurden – gut vorbereitet.

Rechtsanwalt Wolfgang Neumann sprach auf Einladung der Frauen-Union Wiesau über Güter- und Erbrecht.

 

 

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