02.10.2019 - 12:04 Uhr
WiesauOberpfalz

Senioren genießen bunten Nachmittag

Musik, Kaffee, Kuchen und viele Gespräche. Auch beim jüngsten Ü-70-Treff der BRK-Bereitschaft fühlten sich die Gäste bestens aufgehoben.

Beim Seniorennachmittag wurden die Gäste vom BRK - hier Richard Meierl und Conny Klarner (von links) - betreut. Vorbildlich unterstützt wurde der Veranstalter vom Jugend-Rot-Kreuz.
von Werner RoblProfil

Mehr als 130 Besucher folgten erneut der Einladung, die das Wiesauer BRK ausgesprochen hatte, um im Forster-Saal einen gemütlichen und bunten Nachmittag zu verbringen. Die Ü-70-Generation war hochzufrieden mit dem Angebot, das von der – wie die zwei Musiker selber betonten – „Band des Tirschenreuther Männergesangvereins“ umrahmt wurde. Man spiele das Repertoire, das die Senioren kennen und lieben, verwiesen die Kreisstädter auf ihr mitgebrachtes Notenmaterial für Akkordeon und Kontrabass.

Seniorenbeauftragte Irmgard Hegen und Zweiter Bürgermeister Fritz Holm waren auch dabei; sie überbrachten die Grüße der Marktgemeinde Wiesau. Es gebe keinen Grund, die Veranstaltung nicht zu besuchen, mahnte Holm in seiner Grußrede. „Man ist nicht zu alt, auch nicht zu jung dafür.“ Jung sei man, wenn man an den schönen Dingen des Lebens Interesse zeige und bereit sei, sich den Aufgaben und Herausforderungen zu stellen, fuhr das stellvertretende Gemeindeoberhaupt fort. Holm empfahl, mit „beiden Beinen und als Aktivposten im Leben zu stehen“.

"Eigentlich fast unmöglich wurde es, Kontakt mit den Gästen aufzunehmen", bedauerte Bereitschaftsleiter Robert Wolfrum und äußerte sich über die „Auswüchse des Datenschutzes“ deutlich verärgert. „Damit wird verhindert, dass wir die Senioren persönlich einladen“, erklärte er im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. Mit den Adressen, die zuvor verwendet wurden, treibe man doch keinen Missbrauch, klagte der Wiesauer. „Im Gegenteil, wir wollen den Leuten eine Freude machen und sie zu unseren Veranstaltungen einladen.“ Dringend forderte Wolfrum ein rasches Umdenken und eine sinnvolle Anpassung der in diesem speziellen Punkt "überzogenen Verordnung", um es danach den Vereinen wieder möglich zu machen, zu sozialen Veranstaltungen dieser Art einzuladen.

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