"Es ist aktuell dringlicher denn je: Bewusste und ausgewogene Ernährung mit Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt zu verbinden", so die Veranstalter. Wer diesem Anspruch beim Genuss von Fisch nachkommen möchte, liegt mit Karpfen sowie im Landkreis Tirschenreuth genau richtig. Am Sonntag, 28. Oktober, lädt Slowfood Deutschland zusammen mit der Arge Fisch im Landkreis Tirschenreuth ein, bei der Slowfood-Wurzeltour "Karpfen – vom Teich auf den Teller" dabei zu sein und mehr zu erfahren. Die Veranstaltung findet von 11 bis 14 Uhr im Fischhof Bächer, Muckenthal 4, statt.
Treffpunkt ist um 11 Uhr an den Teichen der Familie Bächer (von Wiesau kommend Richtung Muckenthal direkt an der Straße).
Der Karpfen gehört zu den wenigen Fischarten, deren Bestand nicht bedroht ist. Der Süßwasserfisch stammt meist aus der Teichzucht. Er ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen und ist als Friedfisch ein ökologisch wertvoller Fisch. Die Saison des Karpfens beginnt im September und dauert bis April. Doch ist der Karpfen in Deutschland weiterhin eine unterschätzte Delikatesse. Um sein Image zu verbessern und Verbraucher von seinem Genuss zu überzeugen, lädt Slowfood Deutschland dazu ein, den Wurzeln des Karpfens auf die Spur zu gehen. Wie und wo wachsen Karpfen heran? Was macht sie zu einem ökologisch nachhaltigen Nahrungsmittel? Wie lässt sich Karpfen geschmackvoll zubereiten?
Die Antworten auf diese Fragen gibt es am 28. Oktober auf dem Fischhof Bächer. Nach einer kurzen Teichführung und interaktiven Diskussionsrunde bildet die Verköstigung im Fischstüberl die kulinarische Krönung des Tages. Mit dabei sind: Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender Slowfood Deutschland, Martin Oberle, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Bereich Karpfenteichwirtschaft, Thomas Beer, Vorsitzender Arge Fisch im Landkreis Tirschenreuth, Familie Bächer.
Slowfood ist eine weltweite Bewegung, die sich für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem einsetzt. Der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft, des traditionellen Lebensmittelhandwerks und der regionalen Arten- und Sortenvielfalt sind für Slowfood ebenso wichtig wie eine faire Entlohnung für zukunftsfähig arbeitende Erzeuger sowie die Wertschätzung und der Genuss von Lebensmitteln. Slowfood Deutschland wurde 1992 gegründet und zählt über 85 lokale Gruppen.












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