12.07.2019 - 10:24 Uhr
WiesauOberpfalz

Solar-Testlampe auf dem Prüfstand

Der Probelauf mit solarbetriebene Wegbeleuchtung sorgt in der Marktratssitzung für Diskussion. Grund dafür ist die Neigung, klagt CSU-Markträtin Michaela Thoma. Franz Dürrschmidt (FW) beschäftigt das Holzlager am Sportzentrum.

Die Solarlampe wurde für einen Testlauf für ein Jahr kostenlos zur Verfügung gestellt. Für Diskussion sorgte die Neigung, die Markträtin Michaela Thoma beanstandete.
von Werner RoblProfil

Bereits vor Wochen wurde am parallel zur Umgehungsstraße verlaufenden Fahrrad- und Gehweg, wo auch landwirtschaftliche Fahrzeuge verkehren, eine Straßenlampe installiert. Damit kam das Gremium den Wünschen der Spaziergänger nach, die den sogenannten "Begleitweg" auch in den Abendstunden nutzen.

Lampe behindert Verkehr

Zudem folgten die Markträte auch einem Anbieter-Vorschlag, im Gemeindebereich eine Muster-Solarlampe aufzustellen, die unabhängig vom Stromnetz für ausreichendes Licht sorgt. Dass es sich dabei "nur" um einen Probelauf handle, war Markträtin Michaela Thoma schon klar. Sie bat aber - in einer anderen Sache - darum, sich der Lampe zeitnah anzunehmen. "Sie ragt viel zu weit in den Weg hinein und behindert somit die landwirtschaftlichen Fahrzeuge, die dort hin und her fahren", verwies Thoma auf eine Bitte, die an sie herangetragen wurde.

"Es handelt sich hier um einen sinnvollen Versuch mit dem wir uns die Grabungsarbeiten am vorgeschlagenen ,Probeort' ersparen und den man bitte nicht schon im Vorfeld schlechtreden sollte", erwiderte Bürgermeister Toni Dutz. "Wir sind hier, um Probleme zu erörtern und um sie zu lösen", fügte der Gemeindevorsitzende hinzu und versprach: "Wir werden die Sache mit der Anbieterfirma, die uns die Lampe für ein Jahr kostenfrei zur Verfügung gestellt hat, zeitnah erörtern und zweifelsfrei eine sinnvolle Lösung finden."

Als eine "Hilfe der Kommune" bezeichnete Bürgermeister Toni Dutz die Holzlagerstätte an der Egerstraße, mit der man der Stadt Augsburg derzeit unter die Arme greift. "Atmosphärisch wird uns das nicht schaden", kommentierte er die wachsende Anzahl der Baumstämme, die wegen Borkenkäferbefall aus dem Fuchsmühler Revier geschafft werden und auf ihren weiteren Abtransport warten.

Holzlager beobachten

Vor wenigen Tagen stellte die Kommune dafür ihren Festplatz zur Verfügung. Dafür erhält Wiesau auch eine vereinbarte Entschädigung.

Die Stämme seien befallen, mahnte Franz Dürrschmidt (FW). Darüber müsse man sich im Klaren sein. Wie sich die Käfer während der Lagerung an der Egerstraße ausbreiten werden, könne man derzeit noch nicht überblicken. "Ich empfehle, dass das Holz beobachtet wird. Vielleicht hilft es auch, wenn die Stämme feucht gehalten werden", empfahl er. Die Maßnahme, die ihm wichtig ist, soll gegebenenfalls mit der Feuerwehr, bzw. der Augsburger Forstverwaltung abgeklärt werden.

Wiesau
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.