15.02.2019 - 11:53 Uhr
WiesauOberpfalz

Spannung, Witz und Tiefgang

Moise Schmidt vom Theater Maskara zeigt bei der Aufführung des Stücks „Der goldene Vogel“ von den Gebrüdern Grimm, dass Märchen auch in der heutigen Zeit begeistern können.

Moise Schmidt agiert als Fuchs auf der Bühne.
von Externer BeitragProfil

Zu einem Ereignis der besonderen Art begrüßte Konrektor Stefan Müllbauer die Grundschüler aus Wiesau, Friedenfels und Falkenberg sowie Moise Schmidt vom Theater Maskara. Alleine vor dem selbst aufgebauten Bühnenbild schaffte er es, die Kinder in seinen Bann zu ziehen. Er bot dem Publikum eine Stunde lang gelungenes Kindertheater voller Spannung, Dynamik, Witz und Tiefgang.

Ob einer der Könige oder der Prinzen, als Prinzessin oder Fuchs - egal - Moise Schmidt erwies sich als wahres Chamäleon der Märchenwelt. Er schlüpfte gekonnt in die verschiedenen Rollen, die das Stück zu bieten hat. Mit Feingefühl erweckte er die einzelnen Persönlichkeiten zum Leben. Masken - aufgesetzt, in der Hand gehalten oder auf Stangen hängend - wurden glaubwürdig zum lebendigen Gesprächspartner in seiner Mischung aus Erzähltheater und Schauspielerei. Viel Begeisterung erzeugte er zusätzlich mit seinen Musikeffekten.

Das Märchen „Der goldene Vogel“ handelt davon, dass vom kostbarsten Baum des Königs eines Tages ein goldener Apfel fehlt. Nacheinander halten die drei Söhne Wache, aber erst dem Jüngsten gelingt es, dem goldenen Vogel, der die Äpfel stiehlt, eine Feder auszureißen. Hintereinander machen sich die Prinzen auf die Suche nach diesem Vogel. Und wieder obliegt es dem jüngsten Prinzen, mit Hilfe des Fuchses den Vogel zu finden. Doch den Vogel mitzunehmen, erweist sich als nicht so einfach. Und so muss der junge Prinz viele Abenteuer bestehen, bis er letztendlich mit dem Vogel wieder daheim ist. Jetzt hat er dafür nicht nur den Vogel, sondern auch das goldene Pferd, einen goldenen Sattel und vor allem die Prinzessin vom goldenen Schloss. Aber der Rückweg wird schwierig, da ihm seine Brüder neidisch sind und ihm den Garaus machen wollen. Doch wie immer ist der Fuchs zur Stelle und hilft. Zu guter Letzt gibt es natürlich ein Happyend, denn der Prinz bekommt seine Prinzessin, wird König und erlöst den Fuchs.

Das begeisterte Publikum spendete Moise Schmidt tosenden Applaus und entließ ihn erst von der Bühne, nachdem er als Zugabe nochmals mit den Kindern das „Fuchslied“ angestimmt hatte.

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