Winbuch bei Schmidmühlen
20.08.2026 - 15:25 Uhr

Acht Paare tanzen die Winbucher Kirwa aus

Seit 1147 existiert die romanische Bartholomäus-Kapelle in Winbuch. Sie ist der Grund, warum in Winbuch immer am letzten Wochenende im August die Kirwa gefeiert wird.

Die acht Kirwapaare von Winbuch mit Oberkirwapaar Stefan Lautner und Maria Müller (Mitte) sind bereit. Bild: Johann Bauer
Die acht Kirwapaare von Winbuch mit Oberkirwapaar Stefan Lautner und Maria Müller (Mitte) sind bereit.

Die Dorfgemeinschaft von Winbuch lädt vom 29. bis 31. August wieder zur Kirchweih nach Winbuch ein. Traditionell wird die Kirwa in Winbuch am letzten August-Wochenende gefeiert. Mit der Kirchweih verbunden ist die Filialkirche St. Bartholomäus. Die Geschichte der ältesten Kirche in der Pfarrei Schmidmühlen geht bis in das 12. Jahrhundert zurück und ist eng mit der des Schlosses von Winbuch verknüpft.

Der Ort mit seinem kleinen Landschloss hatte einen eigenen Adelssitz und dazu gehörte auch die Schlosskapelle. Bereits im Jahre 1147 existierte diese romanische Kapelle in Winbuch. Sie war bis zum Jahre 1972 – dem Jahr der Gebietsreform – eine Nebenkirche der Pfarrei Vilshofen. Seit diesem Jahr gehört sie zu Pfarrei Schmidmühlen. Am Sonntag wird ein Gottesdienst um 10 Uhr zum Patrozinium in der Kirche gefeiert. Am Samstag sind freiwillige Helfer gefragt, um gegen 14.30 Uhr den Kirchweihbaum am Dorfgemeinschaftshaus in die Senkrechte zu bringen. Ab 19 Uhr gibt es Unterhaltungsmusik mit „Saba Z´dreckat“.

Am Sonntag nach dem Gottesdienst stehen der Frühschoppen und ein Mittagstisch mit „Bose und Fonse“ auf dem Programm. Gegen 14.30 Uhr steht das Austanzen des Kirwabaums mit „Saba Z´dreckat“ an, um 16 Uhr übernimmt die „Birner Musik“. Am Kirchweihmontag ab 11.30 Uhr gibt es wieder einen Mittagstisch, bevor ab 15 Uhr das Kirwabärtreiben durch den Ort tobt. Ab 19 Uhr steht dann noch die Winbucher Kirwamusi mit „Die Hoglbouchan“ statt. Gegen 21 Uhr wird dann der Kirwabaum versteigert.

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