09.07.2018 - 13:28 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

140 Stunden Einsatz für Traditionsveranstaltung auf dem Nussberg

Die bruzzelnden Bratwürste und die Bowlebar kommen beim Johannisfeuer der Windischeschenbacher Pfadfinder gut an.

Pfadfinder entzünden die Fackeln der Kinder. Pfarrer Hubert Bartel segnet sie im Anschluss.
von Miriam SperberProfil

Die Sonne gab ihr Bestes, die Bratwürste bruzzelten, Kinder tobten auf der Wiese und ein großer Berg von Ästen und Holz war in der Mitte aufgeschlichtet – es war Johannisfeuer auf dem Nussberg eine große Tradition. Viele Familien fanden den Weg zum Feuerplatz. Stadtpfarrer Hubert Bartel segnete das Feuer der Fackeln, mit denen Kinder den großen Holzstoß im Anschluss entzündeten.

Viele Gäste schauten in die lodernden Flammen und genossen die Wärme mit einem Gläschen Wein oder einer Flasche Bier in den Händen auf den Bänken sitzend. Als Besonderheit gab es in diesem Jahr eine Bowle-Bar: Weizen-Himbeerbowle oder Ananas-Granatapfel waren nur einige Angebote. 25 Liter wurden ausgeschenkt.

Das Feuer ist immer gut besucht, weshalb die Pfadfinder viel Zeit und Energie in den Auf- und Abbau stecken. „Es steckt sehr viel Arbeit im Vorfeld drin“, meinen Stammesvorstände Elisabeth Gierisch und Florian Sperber. Denn was viele nicht wissen: An einem ganzen Samstag wurden mit drei Traktoren sämtliche Holzspenden aus und in Windischeschenbach zusammengetragen. Rund zehn Stunden waren die Helfer an diesem Tag im Einsatz. Rund 50 Kipper Holz brachten die Helfer auf den Nussberg. „Wir sind stolz auf unsere Helfer, denn ohne diese ist eine solche Veranstaltung nicht möglich“, betonten die Stammesvorstände Gierisch und Sperber, die der Feuerwehr danken, die heuer das Entzünden und Abbrennen des Feuers überwacht hat.

Beim Aufbau des Johannisfeuers war Kraft gefragt, um das letzte Brennholz zum Feuerplatz zu bringen.

Der Große hilft dem Kleinen: Pfadfinder-Kinder halfen kleineren beim Entzünden des Feuers.

Der Große hilft dem Kleinen: Pfadfinder-Kinder helfen beim Entzünden des Feuers.

Beim Aufbau werden Bäume zum Feuerplatz gebracht.

Pfarrer Hubert Bartel segnet die Fackeln, bevor die Kinder das Feuer entzünden.

Die Flammen lodern und wärmen die Gäste.

Die Flammen lodern und wärmen die Gäste.

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