02.08.2020 - 11:57 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Altes Denkmal in neuem Glanz

Auf dem kurzen Dienstweg, schnell und effektiv: So unkompliziert wird nun das Neuhauser Kriegerdenkmal saniert. Der Bauhof schafft damit auch einen neuen Blickfang.

Ein Blickfang ist das neu sanierte Kriegerdenkmal in Neuhaus. Besonders ins Auge fällt der Granitaufgang.
von Ernst FrischholzProfil

Am Ende der Ortschaft Neuhaus in Richtung Schönficht steht links auf einer kleinen Erhebung das Kriegerdenkmal. Aus der Inschrift ist ersichtlich, dass es wohl im Jahre 1920 unter der Amtszeit des damaligen Bürgermeisters von Neuhaus, Ferdinand Windschiegl, errichtet wurde. Über einen Treppenaufgang kann man das aus Muschelkalksandstein gefertigte Denkmal und dessen Inschrift aus der Nähe betrachten.

Genau dieser Treppenaufgang aus sogenannten Waschbetonplatten war in letzter Zeit kein Blickfang mehr. Nun haben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes den Aufgang und den Vorbereich des Denkmals neu in Granit gestaltet, zur Straßenseite wurde zudem neu bepflanzt. Zeitnah soll nun auch die Schrift nachgebessert werden. Die Umgestaltung erfolgte im Benehmen mit OWV-Denkmalwart Bernhard Riebl. Riebl hatte bereits in den vergangenen Jahren immer wieder kleinere Schönheitsreparaturen am Kriegerdenkmal vorgenommen.

Beim Besuch der Bauarbeiten dankten Bürgermeister Karlheinz Budnik und Dritte Bürgermeisterin Brigitte Kreinhöfner „ihren“ Jungs vom Bauhof für die wunderbare Gestaltung der Gedächtnisstätte, die bereits an die Gefallenen des Marktes Neuhaus im Krieg von 1870/71 erinnert. Dies sei eine optimalverlaufene Sanierung auf dem „kurzen Dienstweg“ ohne großes Aufheben mit dem Bauhof, so berichtete darüber Bürgermeister Budnik in der Sitzung des Bau-, Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses.

Weiter informierte der Stadtchef über die Nachrüstung einer verfahrbaren Hockdruckreinigung für die Siebanlage der Kläranlage. Die Auftragsvergabe war eine Eilentscheidung und sie ist haushaltsrechtlich abgesichert. Weiterhin wurde in der Sitzung für acht Bauvorhaben das gemeindliche Einvernehmen erteilt. So für die Nutzungsänderung einer Geschossfläche zur Produktions- und Lagerfläche in der Winterling-Porzellan-Straße, für den Anbau eines Lagerraumes an ein Carport im Kastanienweg, die Sanierung eines Mehrfamilienwohnhauses in der Dammstraße, den Anbau einer Außentreppe in der Bergstraße, den Abbruch eines Geräteschuppens mit Anbau an Garage mit Einliegerwohnung, dem Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Beethovenstraße, dem Wohnhausumbau in der Dammstraße und der Bauvoranfrage auf Neubau eines Wohnhauses in der Hackenbühlstraße.

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