Die geladenen Gäste staunten, als sie am Samstagabend das neue Firmengelände von Inoplast betraten. Das Unternehmen, das seit 2012 in Windischeschenbach ansässig ist, hat im Gewerbepark Neuhaus gebaut. Auf 10.000 Quadratmetern entstanden eine moderne Produktionshalle, Lagerhallen und ein Bürogebäude. Zweieinhalb Millionen Euro hat Inoplast in den Neubau investiert. Seit Ende Juni läuft die Produktion nun in eigenen Räumen in Neuhaus, davor hatte der Familienbetrieb eine Halle im Werksquartier in der ehemalige Porzellanfabrik angemietet. Inoplast schreddert und extrudiert saubere Kunststoffabfälle und verarbeitet sie zu Granulat. Das Unternehmen mit 15 Mitarbeitern leiten die Geschwister Eveyln und Peter Müller mit Mutter Rosalinde.
Eine der Lagerhallen diente als stimmungsvolle Location für die Einweihungsfeier mit 220 Gästen. Auf der Bühne spielte die Kapelle Bayrischblech auf, von der Decke hingen weiß-blaue Girlanden und auch die Biergarnituren waren mit Tischdecken in den Bayernfarben geschmückt. Weiß-blaue Lichteffekte vervollständigten das Bild.
Evelyn Müller blickte kurz auf die noch recht junge, aber erfolgreiche Firmengeschichte und die Entwicklung in den vergangenen Jahren zurück. Gegründet worden sei das Unternehmen 2010 in Altenstadt. Der Umzug nach Windischeschenbach erfolgte 2012. "Bereits 2016 haben wir die Entscheidung getroffen, neu zu bauen", sagte Müller. In dem recht langwierigen Genehmigungsverfahren bekam die Familie Unterstützung von Diplom-Ingenieurin Anita Stadlbauer, die "von vielen Hindernissen auf dem Weg zur Genehmigung" sprach. "Doch trotz allem haben wir es geschafft", resümierte sie. Für Alexander Müller hatte sie ein Hufeisen als Glücksbringer dabei.
Bürgermeister Karlheinz Budnik sprach den Müllers seine Anerkennung aus. "Ich freue mich, dass die Entwicklung der Firma diesen positiven Verlauf genommen hat", lobte er. Auch stellvertretender Landrat Albert Nickl beglückwünschte "die Firma, die in einem Bereich tätig ist, der noch viel Zukunft haben wird". Bevor Pfarrer Hubert Bartel den Segen spendete, erinnerte er an den Schöpfungsauftrag, aber auch an den verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung. Die Firma Inoplast löse das Problem mit Kunststoff auf vernünftige Weise. Nach dem offiziellen Teil wartete ein Büfett mit Vorspeisen, Rollbraten, Schnitzel und Hähnchenschenkel mit verschiedenen Salaten auf die Gäste.













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