22.05.2019 - 13:58 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Leuchtturm der Nordoberpfalz

Im Vorstand des Träger- und Fördervereins Geo-Zentrum an der KTB treten Vorsitzender Georg Stahl und Kassier Gert Wölfel ab. Beide haben die Entwicklung des Geo-Zentrums entscheidend mitgeprägt. Dieses nimmt eine sehr positive Entwicklung.

Auf Georg Stahl (fünfter von rechts) und Gert Wölfel (zweiter von rechts) folgen im Vorstand des Träger- und Fördervereins Geo-Zentrum an der KTB Stephan Oetzinger (vierter von links) und Christina von Seckendorff (zweite von links).
von Ernst FrischholzProfil

Zum letzten Mal nach 16 Jahren erhob sich Georg Stahl als Vorsitzender des Träger- und Fördervereins des Geo-Zentrums an der KTB, um eine Versammlung zu leiten. Ebenso wie Kassier Gert Wölfel trat er bei den Neuwahlen nicht mehr an. Stahl hinterlässt eine international bekannte und etablierte Einrichtung. Der Verein habe 59 persönliche und 20 institutionelle Mitglieder, wie Landkreise, Städte, Kommunen oder Firmen, betonte er.

Das zurückliegende Jahr bezeichnete Stahl als zufriedenstellend. 22 400 Besucher seien ein sehr guter Wert, auch wenn es 1000 weniger als im Vorjahr seien. Der leichte Rückgang liege an verhältnismäßig kleinen Schulklassen, die das Geo-Zentrum im Vorjahr besuchten – die Anzahl der Schulklassen hingegen sei gestiegen.

Gert Wölfel bezeichnete die finanzielle Entwicklung in seinem Kassenbericht als positiv. Darlehen, die vor fünf Jahren haben aufgenommen werden müssen, seien seit 31. Dezember 2018 getilgt. Und auch die Stiftung laufe in geordneten Bahnen. Allerdings wirke sich hier die "Nullzinsphase" nicht förderlich auf den Ertrag aus.

Auf dem Bohrturm wurde eine neue Medientechnik installiert, betonte Frank Holzförster, wissenschaftlicher Leiter des Geo-Zentrums. Mit Vorträgen und Publikationen sowie Kunstausstellungen und Lehrerfortbildungen leiste die Einrichtung gute Öffentlichkeitsarbeit. Besonders erfolgreich verlaufe das Projekt "Gesteinskiste" – 50 Gesteinskisten seien bereits verkauft. Unter den 22 400 Besuchern waren 9000 Schüler und 263 Gruppen. Von 125 angebotenen Labortagen seien 122 gebucht worden.

Viel Lob erhielt Christina von Seckendorff für ihren Einsatz für das Geo-Zentrum als Referatsleiterin und die erreichte finanzielle Unterstützung durch den Freistaat. Sie betonte, dass der Freistaat ohne regionale Beteiligung kein Geld in die Hand nehme. Stellvertretender Landrat Albert Nickl bezeichnete die Entwicklung des Geo-Zentrums als Erfolgsgeschichte. Es sei eine große Bereicherung und ein Leuchtturm der nördlichen Oberpfalz. Die Förderung durch den Freistaat sei hier gut angelegt. Die Stadt Windischeschenbach sei glücklich über den Standort des Geo-Zentrums und profitiere von seinem besonderen Wert für den Tourismus, betonte Bürgermeister Karlheinz Budnik. Stephan Oetzinger, Landtagsabgeordneter und neu gewählter Vertreter des Träger- und Fördervereins der Stiftung, sagte, es sei ihm ein großes Anliegen, das Geo-Zentrum in der Region zu halten.

Neuwahlen:

Neuer Vorsitzender des Vereins ist Stephan Oetzinger. Seine Stellvertreter sind Anette Regelous und Roland Grillmeier. Neue Kassiererin ist Christina von Seckendorff. Beisitzer sind Karlheinz Budnik und Andreas Peterek. Schriftführer ist Stefan Keyssener, Kassenprüfer Klemens Bodenmeier.

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