Beim Neujahrsempfang der CSU-Ortsverbände Windischeschenbach, Neuhaus, Bernstein sowie der Jungen Union und der Frauen-Union im Pfarrheim rief Bürgermeister Karlheinz Budnik zu Zusammenhalt und Respekt auf. Der Windischeschenbacher Vorsitzende Alexander Herzner freute sich über die Anwesenheit der Organisationen und Vereine aus der Stadt sowie aus der Politik mit dem Landtagsvizepräsidenten Tobias Reis und Landrat Andreas Meier. Diese hier gezeigte Verbundenheit sei ein deutliches Zeichen „für unsere Stadt“, so Herzner. Bürgermeister Budnik stellte eingangs seiner Rede ganz klar die Bürger der Stadt heraus, die Windischeschenbach stark machen. Dazu die Vielfalt der Vereine, Hilfsorganisationen und kirchlichen Gruppen.
Keine abstrakte Politik
Politik werde von Brüssel über den Bund und das Land gemacht, aber die Kommunalpolitik vor Ort entscheide nicht über abstrakte Konzepte, sondern über den Alltag der Menschen: Kinderbetreuung, Schule, Straßen, Wasser sowie auch Sicherheit. Darauf gelte es, spür- und sichtbare Antworten zu geben. Diese sind natürlich auch von den Finanzen abhängig, und hier zeigte Budnik als Paradebeispiel auf, dass die Stadt vor 10 Jahren eine Million Einnahmen an Gewerbesteuer generiert habe, heute seien es 4,4 Millionen Euro. Kein Zufall, sondern das Ergebnis einer wirtschaftsfreundlichen Haltung mit verlässlichen Rahmenbedingungen für neue Gewerbegebiete und Ansiedlungen. Zudem wurden Stabilisierungshilfen des Freistaates gezielt für Maßnahmen der Infrastruktur und Entschuldung eingesetzt. Die daraus resultierende stabile Finanzlage gibt Spielraum für die Umsetzung großer Projekte.
Herausragend sei aber auch das Engagement wie etwa der Dorfgemeinschaft Gleißental beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses sowie der Feuerwehren Neuhaus, Bernstein beim Ausbau der Feuerwehrgerätehäuser sowie von Windischeschenbach beim Eigenausbau eines Feuerwehreinsatzfahrzeuges. Stadtchef Budnik ging zudem ausführlich auf die kommenden Kommunalwahlen ein. 16 Mandate sind hier zu vergeben. Er dankte allen, die bereit sind, Verantwortung für die Stadt zu übernehmen und sich auch den Wahlvorschlägen zur Verfügung stellen.
Stadtrat ein "Arbeitsgremium"
Aus seiner Sicht ist der Stadtrat kein Ort für parteipolitische Grabenkämpfe, vielmehr ein Arbeitsgremium mit dem Ziel, Lösungen und Zukunftsperspektiven für die Stadt zu finden. Ein starkes Windischeschenbach braucht in seinem „politischen Chor“ einen guten Zusammenhalt - und dies "ohne politische Einordnung, denn die Aufgaben und Herausforderungen werden nicht weniger und fordernd sein".














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