03.11.2019 - 15:16 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Stromtrasse Süd-Ost-Link: Rupprecht dankt Aiwanger

Für den Verlauf der Stromtrasse Süd-Ost-Link entlang der Autobahn A 93 machen sich CSU-Mandatsträger stark. Nun erhalten sie dabei offenbar Schützenhilfe von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Bei der Tagung in Windischeschenbach fordert die Bundeswahlkreiskonferenz der CSU nochmals nachdrücklich den Verlauf des Süd-Ost-Links entlang der A93.
von Ralph Gammanick Kontakt Profil

Der Freie Wähler unterstütze die Forderung der Bundeswahlkreiskonferenz, die vergangene Woche in Windischeschenbach tagte, teilt Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht mit. Ausdrücklich dankt Rupprecht „Energieminister Hubert Aiwanger für seine starke Unterstützung einer fundierten Verlaufsprüfung des Süd-Ost-Links im Grünstreifen der A 93“. Im Vorfeld der Konferenz habe sich Aiwanger schriftlich an Landrat Andreas Meier gewandt und mitgeteilt, dass man sich „im Rahmen der energiepolitischen Einigung vom 5. Juni 2019 darauf verständigt (hat), dass die Bundesnetzagentur (…) noch einmal grundsätzlich die Anwendung von Bündelungsmöglichkeiten mit anderen linienförmigen Infrastrukturen vorlegen wird“. „In dem Schreiben betont Herr Aiwanger auch, dass er diese Position gegenüber der Bundesnetzagentur vertreten hat“ hebt Meier hervor.

OB-Kandidat Benjamin Zeitler äußerte laut Pressemitteilung allerdings seine Sorge, „dass die Bundesnetzagentur sich dieses Auftrags verweigert“. Es dürfe nicht schon wieder bei der oberflächlichen Prüfung eines 1000-Meter Korridors bleiben. Der Energieminister müsse auf „ernsthafte und genaue Ermöglichungsprüfung im Grünstreifen entlang der A 93“ drängen.

Der Mitterteicher Bürgermeister Roland Grillmeier stellte klar, dass die vorgesehene Trassenführung auch aus Sicht des Landkreises Tirschenreuth eine große Belastung darstelle. Die Prüfung des Verlaufs im Grünstreifen der A93 sei daher Pflichtaufgabe für Tennet und die Netzagentur.

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