10.06.2021 - 16:05 Uhr
WinklarnOberpfalz

Sommerflieder für die Winklarner Schmetterlinge

Jede Klasse an der Winklarner Grundschule darf einen Sommerflieder pflanzen
von Annemarie MösbauerProfil

Das Projekt „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ wird in Bayern durch das Umweltministerium gefördert. Die Thomas-Aquinus-Rott-Grundschule Winklarn-Thanstein leistet dazu einen Beitrag: Die Kinder pflanzen Sommerflieder im Schulgarten.

Selbstversorgung und biologische Vielfalt sind die Schwerpunkte, die gemeinsam mit den Kindern gesetzt werden. Auf Umwelt und Nachhaltigkeit wird ein großes Augenmerk gelegt. Biologische Vielfalt darf am Magerrasen gedeihen, Wildblumen und Wildkräuter blühen und vermehren sich selbst. Zur Selbstversorgung wachsen im Schulgarten bereits Radieschen in Pflanzkästen, und auf Strohballen finden Gurken, Kürbisse und Zucchini einen Nährboden.

Da die in Bayern die Schmetterlinge immer weniger werden, will die Grundschule für diese zarten Insekten den Lebensraum verbessern. Und so durfte jede Klasse einen eigenen Sommerflieder pflanzen. Der farbenfrohe Sommerblüher wird von den Schmetterlingen besonders geliebt. Die Pflanze liebt sonnige Standorte, sie ist wenig anspruchsvoll, wächst auch auf trockenen und kargen Böden und braucht nicht ständig gegossen werden.

Der Sommerflieder ist ein wahrer Schmetterlingsmagnet: Die bunten Falter werden von seinen nektarreichen und duftenden Blüten angezogen. Mit Freude und Interesse beobachten die Buben und Mädchen das Wachstum ihrer Pflanzen. Sie werden auch ermuntert, zu Hause etwas zu pflanzen, das Mensch und Tier zugute kommt.

 

 

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