Bei einem Anwesen am Ortsrand von Winklarn (Kreis Schwandorf) führen vier Hennen, ein Gockel und einige Küken ein idyllisch-beschauliches Dasein. Bis die Besitzerin Anfang August im Gehege Rattengift fand. Offensichtlich hatte jemand versucht, die Hühner zu vergiften. Diese verschmähten den Köder jedoch, so dass kein Tier verletzt wurde.
„Normalerweise picken sie alles auf“, berichtet die Winklarnerin im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. „Dieses Körnermischfutter allerdings hat säuerlich-bitter geschmeckt.“ Um herauszufinden, was da im Garten landete, schickte sie das „Futter“ an das Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie in München zur Untersuchung. „Es war eindeutig der Wirkstoff enthalten, der auch in Rattengift verwendet wird“, so die Frau. Sie kann auch den Zeitpunkt genau terminieren: Die Nacht vom 10. auf 11. August. Wer am besagten Wochenende (Samstag auf Sonntag) etwas Verdächtiges im Bereich „Krumme Gasse“ gesehen oder mitbekommen hat, soll sich bei der Polizeiinspektion Oberviechtach, Telefon 09671/92010, melden. Zur Ergreifung des Täters hat die Frau 5000 Euro Belohnung ausgesetzt.
Bei dem Federvieh handelt es sich um das Mechelner Huhn, eine vom Aussterben bedrohte Rasse. „Wir wollen diese alte Haushuhn-Rasse, erhalten“, erklärt die Tierfreundin. Sie hofft, dass die Tat aufklärt wird.













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