22.03.2019 - 18:49 Uhr
Wirbenz bei SpeichersdorfOberpfalz

Jahr zwei mit größerem Vorstand

Mit einem erweiterten und in vielen Positionen neu besetzten Vorstand startet die Dorfjugend in ihr zweites Vereinsjahr. Die waren die vergangenen Monate ganz schön umtriebig.

Sie sind die Verantwortlichen bei der „Dorfjugend Wirbenz“: Dominic Tanner, Manuel Wallohr, Carina Veigl, Marco Ziegler, Jana Günthner, Martin Wiesent, Maximilian Graf (Kassier), Peter Burkhardt, Rebecca Graf, Simon Schmolke (stellvertretender Vorsitzender), Antonia Graf, Jonas Günthner (Schriftführer), Dustin Lindner (Beisitzer), Julia Neuner, Lea Hermann, Hannes Hartmann, Andreas Melzner, Vorsitzender Sebastian Graf sowie Julia Preißinger (von links).
von Autor HAIProfil

Seit der Gründungsversammlung 2018 firmieren die Kirwabuam und -madla unter dem Namen "Dorfjugend Wirbenz" als ein eingetragener Verein. Aktuell zählt dieser 43 Mitglieder. Nach zehn Neuaufnahmen konnte Vorsitzender Sebastian Graf im Feuerwehrgerätehaus mit Lea Hermann, Lena Kaußler und Andreas Brunner drei weitere begrüßen.

Ihm sprachen die Jugendlichen in der Jahreshauptversammlung einstimmig das Vertrauen aus. Neu zur Seite steht ihm Simon Schmolke aus Zeulenreuth. Er folgt Peter Burkhardt nach. Kassier bleibt Maximilian Graf. Für Schwester Jana übernimmt Jonas Günthner den Schriftführerposten. Neu besetzt werden der Beisitzerposten, den Dustin Lindner übernimmt, sowie die Ämter zweier Kassenprüfer (Dominic Tanner und Hannes Hartmann).

Gründungsmitglied und dritter Bürgermeister Wolfgang Hübner zollte den Mitglieder Respekt für die Vereinsgründung. Jugendlichen und jungen Erwachsenen werde hier eine Heimat geboten. Dem jungen Vorstand zollte er ein dickes Lob, dass dieser Verantwortung übernehme. Die Dorfjugend sei die einzige Neugründung in der Großgemeinde in den vergangenen zehn Jahren. Mit pfiffigen Ideen, organisatorischem Geschick sowie Ehrgeiz pflege sie Brauchtum und Geselligkeit.

Dazu gehört das "Rumziehen am Faschingsdienstag", wie die Rückschau von Jana Günthner zeigte. Zum Ostereier-Weitwurf ging es am Ostersonntag nach Filchendorf, zum Ritteressen in die Hallermühle. Am 30. April stellte der Verein den Maibaum auf. Zum Vatertag wurde zur Hide-Away-Kerwa nach Frankenberg gewandert. Dabei waren die Jugendlichen beim Bubbleball-Turnier in Windischenlaibach, bei Völkerballturnier in Naslitz und bei der Cold-Water-Challenge. Eine Erlebnis war das Open Air der Toten Hosen in Bayreuth, Höhepunkt jedoch die viertägige Kirwa, unter anderem mit Krenfleischessen, 1990er-Party, Kirwatanz und Festgottesdienst.

Jugendbeauftragter Christian Porsch empfahl als Wanderziel des Vaterstags das Hide-Away-Jubiläum in Frankenberg. An Christi Himmelfahrt findet das erste Ladderwegala-Treffen mit Events und Prämierungen statt. Er würdigte die Jugend, die sich mit Heimat und Bräuchen identifiziere und das gesellschaftliche Leben mitgestalte. Die Gemeinde werde beim Feststadlbau ein offenes Ohr haben, versichert er.

Hintergrund:

Zusätzliche Aktionen und Feststadl

Auch 2019 haben die Jugendlichen viel vor. Nachgeholt werden soll der Ausflug nach Burghaslach im August, wenn die Kirwaband Dochrina spielt. Weitere Ziele sollen das Gäubodenfest und Annafest sein. Das Ritteressen soll im Zweijahresrhythmus stattfinden. Neben festen Terminen wie Faschingsrumziehen und Maibaumaufstellen mit Frühschoppen am 1. Mai ist wieder eine Vatertagswanderung geplant. Das Ostereier-Weitwerfen findet in Wirbenz statt.

Angedacht ist auch, mit einem eigenen Wagen am Faschingszug in Engelmannsreuth teilzunehmen. Für Anfang Herbst bietet sich ein Weinfest eventuell mit der Feuerwehr an. Zur festen Einrichtung werden soll eine Mannschaft unter Regie von Simon Schmolke, die bei Bubbleball- und Völkerballturnieren mitmacht. Überlegungen drehen sich um eine Ramadama-Aktion und Teilnahme an der Weihnachtspäckchen- und Weihnachtstruckaktion der Johanniter.

Eine große Herausforderung für den neuen Vorstand sind die Vorbereitungen für die Kirwa vom 3. bis 6. Oktober. Konkret wird es beim Bauprojekt der Dorfjugend. Auf dem Kirwagelände soll ein Feststadl entstehen. Am 29. April, 18 Uhr, kommt der Bauausschuss der Gemeinde zu einer Besichtigung.

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