31.07.2020 - 13:19 Uhr
Woppenrieth bei WaldthurnOberpfalz

Einer der besten Agrartechniker kommt aus Woppenrieth

Am heimischen Fullertnhof in Woppenrieth wurde der "neue Techniker" Christoph Ertl gebührend empfangen
von Franz VölklProfil

Christoph Ertl bekam in Triesdorf die Urkunde als Staatlich geprüfter Techniker für Landbau. Der junge Landwirt vom Fullertnhof besitzt nun die berufs- und arbeitspädagogische Eignung als Ausbilder in der Agrarwirtschaft. Von September 2018 bis Ende Juli 2020 abolvierte der 22-Jährige die entsprechende Technikerausbildung im mittelfränkischen Triesdorf. Unter 96 Absolventen erhielt Ertl mit einem Notendurchschnitt von 1,66 sogar den Meisterpreis, für einen Spitzenplatz den lediglich 20 Prozent der Besten aus Bayern und Baden-Württemberg erhalten haben.

Nach einem Berufsgrundschuljahr absolvierte Ertl seine Ausbildung im Betrieb von Baron Freiherr von Gemmingen in Friedenfels, anschließend lernte er im Staatsgut Almesbach, zusätzlich war er am heimischen Hof und erhielt im August 2017 seinen Gesellenbrief. "Ich habe während meiner Technikerausbildung die Wirtschaftlichkeit unseres 80 Hektar großen Betriebs samt 22 Hektar Wald in Woppenrieth durchgerechnet", erklärte er weiter. Am Fullertnhof wird Landbau, Forstwirtschaft, Fischzucht und Schweinemast betrieben. “Seine Berechnungen zeigten, dass wir mit unserer Bewirtschaftung am Hof richtig liegen”, erklärte der sichtlich stolze Papa Peter Ertl, der Fullertnbauer von Woppenrieth.

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