04.09.2018 - 09:41 Uhr
Wurz bei PüchersreuthOberpfalz

Nach der „Wurzer Runde“ in die Snappbox

„Highline ist immer super – die beste Band. Und die Leute hier sind auch immer super“, sagte Michael, als er beim O’Schnitt zum Frischluftschnappen mal kurz den Wurzer Feiertempel verließ.

von Benedikt GrimmProfil

Drinnen gab die fränkisch-oberpfälzische Partyband, die schon zum 18. Mal beim O’Schnitt auf der Bühne stand, einen Kracher nach dem anderen zum Besten. Eine volle Tanzfläche und massenweise Feierwütige, die auch die Bierbänke zum Tanzen und Feiern benutzen, sind da natürlich eine Selbstverständlichkeit. Schon am Freitag hatten die Gäste mit der Band HWO aus Altenstadt ordentlich losgelegt. „Das ist einfach eine Pflichtveranstaltung“, sagte Max aus Thumsenreuth, dem auch eine Attraktion im Außenbereich besonders zusagte. Wie im Vorjahr hatten die Organisatoren um Tom Kreuzer den „Trailer 1531“, einen rund zweieinhalb Meter breiten und zehn Meter langen, ehemaligen Sattelauflieger gebucht. Den haben die Betreiber längst zu einer fahrbaren Bar umfunktioniert, die alles bietet, was es für eine ausgelassene Party braucht: einen mit allerlei Hochprozentigen bestückten Ausschank, eine Musikanlage mit großen Boxen, eine aufwendige Beleuchtung für vielfältige Lichteffekte und ein motiviertes Team, das den Gästen die Getränkewünsche von den Lippen abliest. „Der Sternstoiner Container, der ist halt Kult“, sagte Max. Ein bisschen langsamer ließen es die Windischeschenbacher Fußballer am Freitag angehen, stand doch am Samstag noch ein Punktespiel auf dem Plan. „Heute erkunden wir erstmal die Lage, aber Samstag, das wird dann richtig Rakete“, beschrieb einer der Jungs seine Partyziele. Wem die sportliche Auslastung beim Tanzen und Feiern noch nicht genug war, der konnte sich heuer erstmals auch noch beim Bull-Riding vor der O’Schnitthalle richtig durchschütteln lassen.

Über 200 Helfer hatten die beiden hauptverantwortlichen Vereine, der SV Wurz und die Wurzer Hogerer, über das ganze Wochenende hinweg verpflichtet. Fleißig mit angepackt hatten hatte auch die KLJB und viele Freiwillige von außerhalb. Zum Feiern kam dagegen eine starke Abordnung vom Ländlichen Burschenverein Floß, die nach einer anstrengenden Kirwa mit langwierigen Auf- und Abbau jetzt selbst die Zeit zum Entspannen genossen. Immer gut frequentiert war die Bar in der Nebenhalle - am Samstag passte dort kein Blatt mehr zwischen die Gäste. Verkaufsschlager war freilich wieder die „Wurzer Runde“ – zehn Gespritzte nach Wahl im kreisrunden Holztragegestell. Und so manche lustige Gruppe machte nach einem kleinen Umtrunk an der „Snapboxx“ einen Zwischenstopp, um sich mit Freunden die besten und ulkigsten Erinnerungsfotos von einem genialen Abend zu sichern.

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