Wurz bei Püchersreuth
05.08.2026 - 10:12 Uhr

Wurzer Sommerkonzerte "verreisen" nach Südosteuropa

Bei den Wurzer Sommerkonzerten standen am Samstag Balkan- und Südosteuropa-Sounds auf dem Programm. Das Publikum und unser Kritiker waren begeistert.

Foaie Verde traten am Samstag bei den Wurzer Sommerkonzerten auf. Bild: CTZ
Foaie Verde traten am Samstag bei den Wurzer Sommerkonzerten auf.

Ein wahrhaft mitreißendes Konzert des Ensembles Foaie Verde bei den Wurzer Sommerkonzerten fand am Samstag statt. Die fünf Vollblutmusiker aus vier Ländern brachten laut der Pressemeldung dazu Virtuosität, Lebensfreude und eine unglaubliche Bandbreite aus Balkan- und Südosteuropa-Sounds auf die Bühne. Von der ersten Note an nahm das Publikum den Funken der Energie auf und spendete langanhaltenden Applaus mit Standing Ovations.

Foaie Verde baut Brücken zwischen Alt und Neu: Traditionelle Klänge verschmelzen gekonnt mit eigenen, virtuosen Kompositionen, wodurch sich ein Spannungsbogen zwischen Temperament und Melancholie auftat. Wechsel zwischen geraden und krummen Rhythmen, zwischen rauen, mitreißenden Passagen und zarten, tief berührenden Momenten erzeugten eine durchgehende Dringlichkeit, die unter die Haut ging. Elemente aus Jazz und Klassik wurden raffiniert in archaische Volkstraditionen eingewoben.

Die Musiker überzeugten mit höchster Technik: Akkordeon, Violine, Gitarre und Kontrabass wurden mit lebendiger, atemberaubender Virtuosität gespielt, so schreibt der Kritiker vor Ort. Die hinreißende Sängerin, welche in 14 Sprachen singt, zog mit unverwechselbarer Bühnenpräsenz das Publikum in ihren Bann und trug auch die leisen, melancholischen Farben tief ins Herz der Zuhörerinnen und Zuhörer. Musikalisch auf höchstem Niveau und in allen Facetten des Ausdrucks präsent, entführten Foaie Verde die Zuhörer in einen ekstatischen Taumel aus Klang- und Energie, den man noch lange mit sich tragen wird. Ein Konzert, das nachhaltig begeistert und inspirierend wirkt.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.