"So etwas habe ich noch nie erlebt", sagt der 77-Jährige, der von Kindesbeinen am Lohbach in Wutschdorf wohnt. Es komme schon mal vor, dass Wasser im Bach versiegt, aber diese Trockenperiode sei außergewöhnlich. Seit nunmehr acht Wochen ist der Wasserfall trocken. Schlecht für seine rund 200 Forellen, die sich im Teich daneben tummeln. Um das Fischwasser mit Sauerstoff zu versorgen, muss Schmidbauer Wasser aus einer anderen Quelle herpumpen.
"Um den Johannistag herum, da hat das angefangen", erzählt Schmidbauer. Im Sommer 2003 sei es auch schon schlimm gewesen. "Aber damals war der Bach nur vier Wochen lang ausgetrocknet." Ansonsten fällt dem Wutschdorfer nur noch der Jahrhundertsommer 1976 ein und sein Geburtsjahr. "Mein Vater hat sich immer wieder mal Notizen über das Wetter gemacht. 1941 soll es ähnlich trocken gewesen sein."













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