Seit einiger Zeit ist die Fassade des Rathauses von den Gerüsten befreit, die das große Gebäude monatelang vor Blicken schützten. Im April 2017 hat die energetische Sanierung des Rathauses begonnen, 13 Monate später neigt sie sich dem Ende zu. Spätestens im Juni dieses Jahres soll alles erledigt sein. "Krönender Abschluss wird die Medientechnik im umgebauten Sitzungssaal, die im Juni installiert wird", versichert Manfred Rodde.
Tag der offenen Tür?
Ist alles erledigt, könnte er sich einen Tag der offenen Tür im Rathaus vorstellen. Wobei, so arg viel Sensationelles wird es dabei nicht zu sehen geben. Gut: Die Büros haben neue, dichtere Fenster und höhenverstellbare Schreibtische und die Beleuchtung im ganzen Haus wurde von Leuchtstoffröhren auf LED umgestellt. Aber das ganze Geld für die Sanierung floss in Maßnahmen und Umrüstung, um künftig mehr Energie sparen zu können. So bleiben als Blickfang und Modernitätsausweis für Besucher eigentlich nur die beiden Sitzungssäle übrig, die komplett neu gestaltet wurden.
Angefangen hat alles im Jahr 2016, als es um eine Erneuerung der Fenster ging. Sehr schnell kam die Verwaltung darauf, dass es einen Fördertopf für die energetische Sanierung von Gebäuden gibt. KIP nennt sich dieses Angebot, ausgeschrieben Kommunalinvestitionsprogramm. Das gewährte für die energetische Sanierung des Rathauses in Schwarzenfeld die Summe von 1 030 400 Euro.
Dazu musste aber mehr geschehen, als nur Fenster auszuwechseln. Also wurde ein neues Paket geschnürt, zu dem unter anderem der Vollwärmeschutz für das Rathaus gehörte.
Rodde nimmts mit Humor
Die Gesamtkosten beliefen sich schließlich auf 1,7 Millionen Euro. Während der Umbauzeit musten die Bediensteten - und da wurde auch für den Bürgermeister keine Ausnahme gemacht - ihre Büros verlassen, damit dort die Bauhandwerker ungestört arbeiten konnten.
Ironie am Rande: Jeder der zwei Dutzend Rathaus-Bediensteten hat zwischenzeitlich aus orthopädischen Gründen einen Höhen verstellbaren Schreibtisch. Nur der Bürgermeister nicht. Der nimmts mit Humor: "Ich sitz' eh nicht so oft am Schreibtisch."
Ich kam mir dort ziemlich alleine vor.Bürgermeister Manfred Rodde musste während der Sanierung sein Büro für zwei Wochen in den großen Sitzungssaal verlegen















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