Nach dem zweiten Duell der deutschen Handballer mit Afrikameister Ägypten nahmen Torwart David Späth und Rückraumspieler Miro Schluroff eine völlig neue Herausforderung an. Statt zu ihren Vereinen, düsten die beiden Nationalspieler zur Aufzeichnung der TV-Show „Joko & Klaas gegen ProSieben“.
„Wir freuen uns sehr. Ich weiß noch, wie ich als Kind auf der Couch die Sendungen geschaut habe. Und jetzt kann ich Teil davon sein. Ich bin gespannt, wie wir uns schlagen. Wir sind ehrgeizig ohne Ende und haben uns akribisch darauf vorbereitet“, sagte Späth.
Auch Schluroff fieberte dem ungewohnten TV-Auftritt entgegen. „Das ist für mich etwas ganz Neues. Ich habe da richtig Lust drauf. Ich schaue das schon seit einer Ewigkeit. Jetzt dabei zu sein, ist für mich eine Mega-Geschichte“, sagte der 25-Jährige und fügte hinzu: „Was da auf mich zukommt, weiß ich gar nicht. Aber ich möchte das aufsaugen und Spaß haben mit David zusammen.“
Verband begrüßt TV-Auftritt
Für den DHB bietet der Abstecher des Torhüters der Rhein-Neckar Löwen und des Aufbauspielers vom VfL Gummersbach eine willkommene Gelegenheit, den Handball weiter zu pushen. „Wir sind in der Medienlandschaft gefordert, unsere Sportart weiterzuentwickeln und junge Menschen zu überzeugen, dass Handball ein toller Sport ist. Wenn wir Kinder und Jugendliche über solche Formate erreichen, versuchen wir das zu unterstützen“, sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton.
Die Sendergruppe ProSiebenSat.1 hat zuletzt mehrere Handball-Rechte erworben. Neben den Lizenzen für die wichtigsten Spiele der kommenden drei Weltmeisterschaften kaufte die Sendergruppe im Januar auch die Rechte für rund 60 Länderspiele der Männer- und Frauenteams des Deutschen Handball-Bundes. Wann die TV-Show mit dem Gastauftritt von Späth und Schluroff im Fernsehen ausgestrahlt wird, ist noch offen.
© dpa-infocom, dpa:260323-930-852691/1













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