Für den ERSC Amberg lief es gegen den EHC Klostersee am Freitagabend abermals nicht wie erwünscht. Beim 3:6 am heimischen Schanzl konnte immerhin die Amberger Polizei eine positive Bilanz vorweisen. Trotz erhöhtem Risiko im Vorfeld der Partie gab es laut Hauptkommissar Dominik Lehmeier keine besonderen Vorkommnisse. "Die Amberger Fans mussten bis etwa 15 Minuten nach Spielende im Block bleiben", erläutert der Pressesprecher
Insgesamt sahen rund 600 Zuschauer die Niederlage der Wild Lions, zudem waren circa 30 Fans aus Oberbayern angereist. Laut Lehmeier habe es "kleinere Diskussionen, aber keinen Ärger" gegeben. Trotz einer gewissen Feindschaft beider Fanlager bestätigte auch Vinzenz Stemp einen friedlichen Ablauf. "Es war wie erwartet viel Polizei da. Im Vorfeld war alles mit Einlass und Kontakt zu Polizei und Verein organisiert", erklärt der Fanbeauftragte. Auch im Nachgang verlief alles problemlos.
Während die Amberger Fans im Block verweilten, eskortierten die Beamten die Gäste zum Bus. Da die Anhänger des EHC Klostersee im Bayerischen Eishockey einen schlechten Ruf genießen und im Laufe der Jahre des Öfteren mit anderen Ultra-Gruppen in Konflikt traten, stufte die Polizei den Einsatz als Risikospiel ein. Mit dem Einsatz am Spieltag sei man laut Lehmeier allerdings "sehr zufrieden".






















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