06.07.2020 - 21:27 Uhr
AmbergSport

Aufstiegstrainer verlässt VC Amberg

Drei Jahre lang betreute er die Amberger Volleyballer, führte sie als Spielertrainer in die Regionalliga. Jetzt wechselt David Fecko in die 2. Bundesliga.

Ein Geschenk als Erinnerung an Amberg überreichte Manager Gerd Spies (links) an David Fecko.
von Gerd SpiesProfil

Aufstiegstrainer David Fecko verlässt den Volleyball-Regionalligisten VC Amberg und wechselt als Spieler zum Zweitligisten TSV Mühldorf. "Er hinterlässt nicht nur eine große Lücke, er reißt ein tiefes Loch - sowohl als Spieler, besonders aber auch als Mensch", bedauert VC-Manager Gerd Spies den Weggang seines Spielertrainers. Er lässt ihn nur schweren Herzens ziehen, auch wenn er natürlich Verständnis für dessen Entscheidung hat. Schließlich machte der Zweitligist TSV Mühldorf dem Amberger Mittelblocker ein hervorragendes Angebot. Zwei Jahre lang hatte der oberbayerische Verein um David Fecko geworben, jetzt mit Erfolg.

Ab der kommenden Saison greift der 30-jährige Slowake für die Oberbayern in der 2. Bundesliga an. "Ich will es noch einmal wissen", begründete David Fecko seine Entscheidung, die ihm sehr schwer gefallen sei.

Augenmerk auf die jungen Spieler

Vor drei Jahren übernahm der Mittelblocker die nicht leichte Aufgabe eines Spielertrainers, die er im vergangenen Jahr mit dem Aufstieg in die Regionalliga krönte. Besonders die jungen Spieler im VC-Team waren ihm ein Anliegen, ihre hervorragende Entwicklung haben sie ihm zu verdanken. "Ich fühlte mich sehr wohl in Amberg, sowohl sportlich als auch beruflich", blickt David Fecko auf die vergangenen vier Jahre zurück. Bei einem Elektro-Unternehmen in Schwend konnte er die berufliche Ausbildung in seinem "Traumberuf" Elektrotechniker absolvieren. Vor gut einem Jahr bekam das Ehepaar Fecko Nachwuchs, Klein-David lernt gerade das Laufen, vermutlich auch schon das Pritschen und Baggern. Die Zelte hier in Amberg abzubrechen fällt den Feckos nicht leicht, auch wenn David Senior sich auf die Aufgabe beim TSV Mühldorf riesig freut.

Vor Vertragsunterschrift

Personell die Lücke zu schließen und den Kader zu ergänzen, war für Team-Manager Gerd Spies die große Aufgabe in den vergangenen Wochen. Nach dem jetzigen Stand sind die Aussichten günstig, wieder mit einer schlagkräftigen Truppe in die neue Saison gehen zu können. In den nächsten Tagen dürften die Verträge unterschrieben sein.

Ende September, so die Planungen des Volleyball-Verbandes, soll dann auch der Startschuss für die Hallen-Saison 2020/21 fallen. Vorausgesetzt, Corona macht nicht wieder einen Strich durch die Rechnung.

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