08.10.2018 - 11:52 Uhr
AmbergSport

Ein Auftakt nach Maß

Das gab es noch nie: Zum ersten Mal starten die Bayernliga-Volleyballer des VC Amberg mit einem Sieg in eine neue Saison. Und das gegen eine Mannschaft, gegen die sie noch nie gewonnen hatten.

Gemeinsame Ballannahme von VCA-Mittelblocker Severin Groha (links) mit Mittelblocker Florian Wachler (rechts vorne), beobachtet vom stark agierenden Spielertrainer David Fecko (Mitte) und Außenangreifer Andrzej Smolik (rechts hinten).
von Gerd SpiesProfil

Mit 3:0 schickte das Team um VC-Spielertrainer David Fecko am Sonntag den Favoriten TSV Abensberg aus der Sporthalle der Luitpoldschule. Das Spiel war aber weit enger, als das Ergebnis es vermuten lässt. Schon zu Beginn des ersten Satzes deutete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen an. Bis zum Satzende konnte sich keiner absetzen. Und hier bewiesen die VC-Jungs Nervenstärke. Eine ganz neue Eigenschaft des Teams, die sich aber schon in den Vorbereitungsspielen andeutete, die ihm aber in der vergangenen Saison gänzlich fehlte. Mit 27:25 holte man den ersten Satz und Selbstvertrauen für das weitere Spiel. Nicht so zu Beginn des zweiten Satzes. Hier ließ auf Amberger Seite die Konzentration in Angriff und Abwehr einen Tick nach, schon erspielte sich der wie erwartet starke Gegner eine Führung. Es war die Einwechslung von Mittelblocker Wenzel Huber, dessen starke Blockaktionen mit 25:20 den zweiten Durchgang zugunsten von Amberg entschied.

Wer nun glaubte, die VC-Volleyballer könnten das Spiel in aller Ruhe nach Hause bringen, sah sich getäuscht. Auch im dritten Durchgang entwickelte sich ein hart umkämpftes, völlig ausgeglichenes Duell. Doch wieder hatten am Ende die Jungs von David Fecko die Nase vorn, wenn auch nur mit zwei Punkten Abstand. Mit 25:23 gewannen sie Satz drei.

Besonders die Art, wie der Sieg herausgespielt wurde, stimmt für die neue Saison optimistisch. Es ist schon erstaunlich, wie abgezockt der erst 16-jährige Marco Nanka als Zuspieler bereits die Fäden zieht. Mit Spielertrainer David Fecko und "Oldie" Andrzej Smolis hat er aber auch zwei bärenstarke Angreifer neben sich. Nicht zuletzt ist Flo Birner ein großer Gewinn für die Mannschaft, einerseits als ruhender Pol in der Abwehr, andererseits als rechte Hand des Trainers. In zwei Wochen geht es dann zum ASV Neumarkt. Für Spielertrainer David Fecko wird dies ein ganz besonderes Spiel werden. Denn dieser Verein war seine erste Station in Deutschland nach seiner Profi-Zeit in der Slowakei. Damals spielte aber Neumarkt noch in der 2. Bundesliga. Nach dem Wechsel von David Fecko nach Amberg ist der Verein dreimal hintereinander abgestiegen

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