Die Saison 2020/21 in der Eishockey-Bayernliga war eine kurze. Der zweite Lockdown sorgte zunächst für eine Unterbrechung, dann für das Ende. Damit die Saison 2021/22 anders verlaufen könnte, hatte Obmann Frank Butz am Dienstagabend die Vereine der Bayernliga zu einer Videokonferenz eingeladen. Thema: Wie könnte die kommende Spielrunde aussehen?
Als Starttermin nannte Butz den 1. Oktober, ab da soll wieder Eishockey gespielt werden. "Viel mehr ist dabei noch nicht herausgekommen", berichtet Mustafa Sugle, Vorsitzender des ERSC Amberg. Diskutiert wurde kurz über mögliche Szenarien, wenn die Politik oder die Gesundheitsämter erneut wegen Corona Spiele untersagen. "Wir haben noch ein halbes Jahr Zeit, eine Regelung für alle Sportarten zu finden", erklärt Sugle. Große Erkenntnisse kamen dabei noch nicht heraus. Angesprochen wurde auch die Terminproblematik, falls Spiele ausfallen sollten. Eine Überlegung wurde genannt, nämlich die Bayernliga in zwei Gruppen aufzuteilen. "Da ist aber noch nichts fix, das ist nur ein Gedankengang", so der ERSC-Vorsitzende. Eine weitere Frage lautete: Können wir ohne Zuschauer spielen? Sugles klare Antwort: "Wir müssen spielen. Wir können uns nicht nochmal ein Jahr leisten, in dem wir komplett stehen. Dann geht der Verein irgendwann den Bach runter." Auch die restlichen Vereine - bis auf einen - waren der gleichen Meinung, dass auf jeden Fall gespielt werden sollte, auch ohne Fans in den Stadien. Obmann Butz sah die Videokonferenz als Meinungsumfrage, er wollte ein Stimmungsbild erhalten. Das fiel eher verhalten aus, die meisten Vereinsvertreter konnten oder wollten keine klare Aussage treffen, aber in drei Punkten war sich die Runde einig: Start der Bayernliga am 1. Oktober, eventuell in zwei Gruppen, zur Not spielen ohne Zuschauer.















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