12.10.2018 - 08:42 Uhr
AmbergSport

Elf Fragen an ... Christoph Butz (SV Freudenberg II)

Der Kapitän des SV Freudenberg II verrät, warum ein anderer Verein erst gar nicht anzuklopfen braucht und warum er bestimmte Rückennummern partout nicht haben möchte.

Christoph Butz (rechts) mit Akkordeon bei einem Auftritt der Band „Tschucki Tschucki“ zusammen mit Johannes Greß, der Bariton spielt. Die Musik ist das eine große Hobby, Fußball das andere.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Sein Revier ist die rechte Abwehrseite, sein Verein der SV Freudenberg. Für den spielt Christoph Butz seit bald 20 Jahren, seit neun Jahren für die zweite Herrenmannschaft in der A-Klasse: "Ein paar Mal waren wir vorne dabei, zum Aufstieg hat es aber nie gereicht." Seine zweite Leidenschaft ist die Musik, Butz spielt bei der Band "Tschucki Tschucki" Akkordeon. Der 27-Jährige arbeitet als Programmierer in Amberg und wohnt in Freudenberg.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Christoph Butz: ... ein Super-Hobby, bei dem ich mich sportlich betätigen und gleichzeitig mit den Kumpels treffen kann.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Christoph Butz: Weil ich ein Teamplayer bin. Und weil es im Schach keine Spielersitzungen gibt. Die sind bei uns in Freudenberg immer sehr gut. Da wird ausgiebig über Fußball diskutiert - und ein paar Getränke gibt es auch. (lacht)

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Christoph Butz: Wenn man sie mag, sind sie schon ok. Ich mag sie gar nicht, ich habe schwarze. Schon immer.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Christoph Butz: Da gibt es kein konkretes. Natürlich gibt es ein paar Schiedsrichterentscheidungen, über die man sich ärgert. Aber wir sind im Amateurbereich, da sollt man nicht nachtragend sein.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Christoph Butz: Ich versuche mich, auf das Spiel zu konzentrieren. Ganz ohne Ritual. Wir machen beispielsweise auch keinen Kreis vor dem Anpfiff. Davon halte nicht ich nichts.

ONETZ: 6. Welche Rückennummer haben Sie. Und warum?

Christoph Butz: Bei uns gibt es keine festen Nummern. Die vergibt der Trainer vor dem Spiel. Die Hauptsache ist, dass ich nicht die Nummer erwische, die Putzdienst in der Kabine hat. Da gibt es eine Liste, und jedes Mal ist eine andere Nummer an der Reihe. Ich hatte in dieser Saison schon zweimal das Pech, einmal mit der Rückennummer 2, einmal mit der 3.

ONETZ: 7. Das müsste der Nachbarverein SSV Paulsdorf mir bieten, damit ich wechseln würde …

Christoph Butz: Ich bin unverkäuflich. (lacht) Und ich bleibe dem SV Freudenberg treu. Das ist in Stein gemeißelt.

ONETZ: 8. Warum sind Sie kein Schiedsrichter?

Christoph Butz: Das ist nichts für mich. Und auch zeitlich würde ich es nicht schaffen, da ich neben dem Fußballspielen ja auch noch die Musik als Hobby habe.

ONETZ: 9. Die Anstoßzeit in den A-Klassen ist gelegentlich zur Mittagszeit. Ist da der Schweinebraten schon verdaut oder gibt's nichts vorher?

Christoph Butz: Den Braten bei der Oma darf man nicht verpassen. Eine kleine Portion geht da schon...

ONETZ: 10. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Christoph Butz: In erster Linie geht es um den Gegner. Ab und zu wird natürlich auch über den Vorabend geredet.

ONETZ: 11. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Christoph Butz: Da gibt es kein bestimmtes. Jedes gewonnenes Spiel ist ein schönes Spiel.

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