11.11.2021 - 15:35 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg mit allem Respekt beim Schlusslicht

Anstelle eines Doppelspieltages steht für den ERSC Amberg nur eine einzige Partie auf dem Programm: Die Wild Lions müssen am Freitag, 20 Uhr, beim Tabellenletzten antreten – aber das birgt Gefahr.

Timon Bätge, Torhüter des ERSC Amberg, sollte theoretisch in Ulm wenig Tore kassieren.
von Autor PAProfil

Nachdem das Heimspiel des ERSC Amberg am Sonntag in der Eishockey-Bayernliga wegen der Corona bedingten Absage der Erdinger Gladiators entfällt, sind die Lions nur am Freitag bei den Donau Devils in Ulm/Neu-Ulm zu Gast.

Rein statistisch treten die Löwen beim Tabellenletzten der Eishockey-Bayernliga in der Favoritenrolle an, aber das kann in der Voreinschätzung täuschen, denn die Devils haben sich in vielen Partien sehr energisch wehren können. Man hat in Neu-Ulm den Weg gewählt, das Bayernligateam vorrangig mit jungen Talenten zu besetzen und will diesen Weg auch weiter zu bestreiten. Mittlerweilen zeigt dieses System schon kleine Erfolge, auch wenn diese – noch – nicht zu Verbesserungen im Klassement führen. So eine richtige Packung hat Ulm bislang nur gegen den Spitzenreiter aus Klostersee (1:8) erhalten.

Ganz viele andere Begegnungen wurden lange offen gestalten und entschieden sich oft erst zum Schlussdrittel, wie in Buchloe oder Schongau. Ein 4:5 gegen Geretsried oder 5:6 in Erding zeigen, dass schon Potenzial vorhanden ist, um auch für Überraschungen zu sorgen. Das wurde beim 3:4 nach Verlängerung in Miesbach nochmals bestätigt – viel Gegenwehr in der Mannschaft, wenn man es als Gegner zulässt.

Genau darum wird es für den ERSC Amberg gehen, nachdem man sich am vergangenen Wochenende in perfekter Torlaune zeigte. Die Löwen sind weit davon entfernt, auch nur einen Gegner zu unterschätzen. „Die Bayernliga ist kein Wunschkonzert“, hatte ERSC-Coach Dan Heilman nach dem klaren Erfolg seiner Truppe gegen Pfaffenhofen erklärt. Der Löwen-Trainer hat vor allem mehr Selbstvertrauen in den Angriffsreihen erkannt, warnt aber davor, auch nur einen Gegner zu unterschätzen. Auf Angreifer Michael Kirchberger werden die Löwen wohl auch an diesem Wochenende verzichten müssen, weil ein Trainingsversuch abgebrochen werden musste.

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