28.10.2021 - 12:11 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg muss Reaktion zeigen

An diesem Wochenende wartet weder einer der Favoriten noch ein spezieller Angstgegner auf den ERSC Amberg in der Eishockey-Bayernliga. Aber der Sportliche Leiter will ein "Zeichen" sehen.

Mit Teamgeist zum Erfolg: Die Löwen des ERSC Amberg sollten am Wochenende wieder in die Spur kommen.
von Autor PAProfil

Der ERSC Amberg hat in der Eishockey-Bayernliga zwei Aufgaben vor sich: Am Freitag zuhause gegen Dorfen und am Sonntag in Schongau. Keiner der beiden gilt als unschlagbar. Dennoch gilt für die Wild Lions höchste Konzentration – und der sportliche Leiter nimmt die Mannschaft in die Verantwortung.

Vor allem die „Packung“ in Geretsried ist Chris Spanger sauer aufgestoßen, und der erwartet nun „ein Zeichen des Teams – in beiden Begegnungen“. Das wäre zunächst am Freitag ab 20 Uhr im heimischen Stadion am Schanzl gegen den ESC Dorfen. Die Eispiraten um ihren Trainer Franz Steer haben eine Reaktion gezeigt, waren bis zum vergangenen Sonntag noch sieglos, gewannen dann aber völlig überraschend mit 6:5 in Schongau. Dreifacher Torschütze bei diesem Coup war der Slowene Urban Sodja, der ein Angriffs-Duo mit dem Deutsch-Tschechen Tomas Vrba bildet.

Drei Oberliga-Verteidiger

Die Stärken der Dorfener liegen im Spiel aus der Abwehr heraus, wo drei junge Oberliga-Verteidiger aus Passau und Rosenheim vor Torhüter Luca Endres agieren, der von den Blue Devils Weiden zu den Eispiraten wechselte. Der kürzliche Auswärtserfolg dürfte bei Dorfen für einen zusätzlichen Auftrieb gesorgt haben und die Wild Lions müssen aufpassen, dass sie sich davon nicht überrumpeln lassen.

Bei den Löwen fehlt neben dem Langzeitverletzten Andy Pielmeier wohl auch noch Michael Kirchberger wegen einer Knöchelverletzung aus dem Miesbach-Spiel. Dies ist besonders bitter, weil der Ex-Weidener bislang neben seiner körperlichen Präsenz und der Torgefährlichkeit stets auch mit seiner Beständigkeit punkten konnte.

Am Sonntag ist dann von Coach Dan Heilman und seinen Spielern auch Sitzfleisch gefordert, denn es geht tief in den Süden nach Schongau zu den Mammuts. Knapp 270 Kilometer – einfach – sind da abzureißen und da muss man auch zusehen, dass die „Bus-Beine“ bis zum Spielbeginn wieder locker werden. Um 17 Uhr ist Spielbeginn und die Gastgeber sind zumindest von der Tabelle her deutlich im Vorteil. Der aktuelle vierte Rang der Mannschaft von Trainer Rainer Höfler ist nach den schwächeren Platzierungen der letzten Jahre sicherlich eine der Überraschungen in der bisherigen Bayernliga-Saison. Dabei konnten die Mammuts zwar nur eines ihrer Heimspiele gewinnen, dafür aber alle vier Auswärtsbegegnungen mit voller Punktausbeute. Der bisherige Aufschwung hat auch mit Neuverpflichtungen zu tun, denn fünf Akteure wechselten aus der Oberliga (Füssen und Landsberg) nach Schongau. Auf die neuerliche Verletzung ihres Angreifers Jakub Muzik reagierten die Verantwortlichen schnell und nahmen den Kanadier Jason Lavallee unter Vertrag, der an der Seite von Roman Tomanek stürmt und nach vier Begegnungen bereits neun Scorerpunkte (6 Tore) vorweisen kann. Da kommt es aus Amberger Sicht darauf an, dass man die bisherige Auswärtsschwäche ablegen kann, denn zusammen mit Ulm liegt man in dieser Statistik (noch) ganz unten.

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