FC Amberg bejubelt "ganz wichtigen Sieg"

Amberg
13.11.2022 - 12:45 Uhr

Auch mit einem Mann mehr muss der FC Amberg im Heimspiel der Fußball-Landesliga Mitte gegen den TSV Kareth um die knappe Führung zittern. In der Schlussphase verdient sich ein Spieler ein besonderes Lob des Trainers.

Ambergs Torhüter Tim Schreiner ließ sich nur einmal überwinden.

Der FC Amberg behielt im aufziehenden Nebel den Durchblick und gewann sein letztes Heimspiel in der Fußball-Landesliga Mitte in diesem Jahr gegen den TSV Kareth mit 2:1 (1:1). Die erste Hälfte war ein zähes Ringen um den Ball, Kareth hatte die Mittelfeldkontrolle, war mit schnellen Stürmern immer präsent, war die agilere Elf. Amberg hatte viel Mühe im Spielaufbau, war aber gleichwohl aufmerksam in der Abwehr.

Amberg hatte die erste Chance des Spiels: In der 19. Minute scheiterte Philipp Götz aus fünf Metern an Torhüter Thomas Rachner. Kurioserweise sollten die beiden noch eine ganz zentrale Rolle in der Partie spielen. Götz machte es dann in der 23. Minute besser, von der linken Seite kommend stand er wieder von Rachner – diesmal verwandelte der Amberger überlegt ins rechte Eck zur Führung. Die war etwas schmeichelhaft – und hielt auch nicht lange: Kessner spielte von links zum besten TSV-Angreifer Aaron Bice, und der ließ FC-Schlussmann Tim Schreiner keine Chance (25.).

Rot für TSV-Torhüter

Nach der Pause spielten beide Teams mit „offenem Visier“, die Begegnung wogte hin und her und hatte dann ihre spielentscheidende Szene in der 63. Minute, als Philipp Götz alleine in Richtung TSV-Tor unterwegs war und vom entgegenlaufenden Torhüter Thomas Rachner förmlich niedergesprungen wurde. Danach mussten beide vom Platz: Philipp Götz mit einer Schulterverletzung, der Karether mit der Roten Karte.

Amberg war in der Folgezeit spielerisch überlegen, machte sich aber durch unpräzises Spiel selbst das Leben schwer, man konnte sich  durch die massive Deckung nicht so richtig durchsetzen. Trainer Wagner: „Wir hätten da abgeklärter spielen müssen und den Sack zumachen sollen“. Bis dann in der 76. Minute ein langer Ball von Lenard Mueller zu Kilian Heldmann fand, der sich absetzte und unhaltbar für den mittlerweile im Tor stehenden Kirner zum 2:1 vollstreckte.

Karether Sturmlauf

Was dann folgte, war ein Sturmlauf der Karether, die bis zum Ende dem Ausgleich näher waren als Amberg dem 3:1. Nur mehr lange Bälle in den FC-Strafraum, Massenversammlung vor dem Tor, doch mit Glück, Geschick und einem sehr guten Torhüter Tim Schreiner überstand Amberg diese Phase ohne Gegentreffer.

„Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns, wenn auch etwas glücklich zustande gekommen, dank großem Kampfgeist der Mannschaft und einem überragenden Torhüter Tim Schreiner“, sagte ein erleichterter Trainer Karl-Heinz Wagner nach der Partie.

FC Amberg – TSV Kareth 2:1 (1:1)

FC Amberg: Tim Schreiner, Hack, Schmien, Majdic (42. Grau), Kipry (46. Leon Schreiner), Sperlich (46. Paul Götz), Richthammer, Mueller, Philipp Götz (63. Heldmann), Hammer, Wagner (90. Luttenberger)

TSV Kareth-Lappersdorf: Rachner (63. Kirner), Witzmann, Ludwig, Wein, Henning (86. Schmidt), Kessner (83. Hedider), Maier (63. aus dem Spiel genommen für Torhüter), Hofner (87. Amman), Fehr, Bice, Ebert

Tore: 1:0 (23.) Philipp Götz 1:1 (25.) Aaron Bice, 2:1 (76.) Kilian Heldmann – SR: Peter Schweigert – Zuschauer: 200 –Rot: (63.) TSV-Torhüter Thomas Rachner, grobes Foulspiel

 
 

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